Winter, Norbert

Cyrus Maxwell Boger

Cyrus Maxwell Boger
  • SUN10430
Meißen
... und die Sprache der Krankheit
Weitere Infos / Anmeldung Meißner Hahnemannzentrum e. V. Leipziger Straße 94, 01662 Meißen... mehr
Produktinformationen "Cyrus Maxwell Boger"
11. - 12. November 2017
Beschreibung

Weitere Infos / Anmeldung
Meißner Hahnemannzentrum e. V.
Leipziger Straße 94, 01662 Meißen
Tel./Fax: 03521 400234/404123
E-Mail: info@hahnemannzentrum-meissen.de

 

Inhalt
Die Medizin zur Zeit Bogers stand im Spannungsfeld zwischen Säftelehre, Vitalismus und Zellularpathologie, zwischen Semiotik und Diagnostik, zwischen Heilkunst und dem wachsenden Vertrauen in Apparate. Die moderne Keimtheorie führte zur Neudefinition von Krankheiten und therapeutischen Ansätzen.
Hygienische Maßnahmen und verbesserte Lebensbedingungen brachten manche Krankheiten zum Verschwinden - und öffneten Raum für neue. Es war eine Zeit des Aufbruchs, der Begeisterung über neue Theorien, pharmakologische und chirurgische Verheißungen. Umso schwieriger wurde es, den reinen, durch keine Theorien gefärbten Ausdruck der Krankheitwahrzunehmen, die Sprache der Zeichenund Symptome, der Dynamik von Krankheit und Heilung – erfasst mit allen Sinnen. Die fundamentale Bedeutung der Krisenlehre, der (westlichen) Puls- und Zungendiagnose u.v.a.m. sind heute in Vergessenheit geraten – bilden jedoch die Grundlage des damaligen Krankheitsverständnisses und durchdringen unsere Repertorien. Ziel dieses Seminares ist es, Bogers Ringen um die Wahrnehmung dieser ursprünglichen Sprache nachzuvollziehen, gespiegelt in seinem Krankheitsverständnis, in therapeutischen Strategien, in der Anwendung der Repertoriumsrubriken, in seinem Verständnis der Materia medica und bei der Einschätzung von Heilungsverläufen. Kasuistiken Bogers sowie eigene Fälle begleiten eine Reise quer durch Bogers Synoptic Key, lassen manche Rubriken klarer werden oder in völlig neuem Licht erscheinen und schärfen dieses Werkzeug für die Anforderungen der heutigen Praxis. Kenntnisse in Bogerscher Fallanalyse sind für das Seminar hilfreich, aber nicht notwendig, da dieses Thema analog für jegliche Art der Fallanalyse relevant ist. Je nach Interesse und Prioritäten können praktische Übungen (z. B. bzgl. westlicher Pulsdiagnose) das Thema abrunden.

Der Refernt: Dr. rer. nat. Robert Winter
Jahrgang 1960
1978 – 1986 Studium der Physik
1986 – 1988 Zivildienst im Krankenhaus und Beginn des intensiven Studiums der Homöopathie
1988 – 1993 Promotion und Forschungsarbeit in Elementarteilchenphysik (CERN/Genf)
1990 Heilpraktikerprüfung seit 1991 Praxistätigkeit, ab 1993 Vollzeit
1997 Gründung der „Schule für Klassische Homöopathie“ in Karlsruhe
seit 1999 Vertiefung der Bogerschen Fallanalyse und Methodik, neben der intensiven Praxis und Lehrtätigkeit weitere Beschäftigung mit
Bogerscher Fallanalyse dem Pauli-Jung-Dialog (Grenzbereich Physik-Psychologie) u. medizinischer Semiotik.

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