Müller, Dominik (Hrsg. K.-H. Gypser)

Lac Caninum - Materia Medica Revisa Homoeopathiae

Lac Caninum - Materia Medica Revisa Homoeopathiae
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149 Seiten, geb., 1. Auflage 2008
Der Verlag schreibt: Lac caninum wurde von Samuel Swan (1815-1893) in die Homöopathie eingeführt.... mehr
Produktinformationen "Lac Caninum - Materia Medica Revisa Homoeopathiae"
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Unser Kommentar

Mit der "Materia Medica Revisa Homoeopathiae" wird ein essentielles Anliegen der Homöopathie wieder belebt.
In der gesamten Geschichte der Homöopathie gab es immer wieder das Bestreben, für ein jeweiliges Mittel aus allen zur Verfügung stehenden validen Primärquellen, d.h. Arzneiprüfungen und Kasuistiken des internationalen Schrifttums, die Symptome zu extrahieren und geordnet wiederzugeben. Damit kommt es zur Bereitstellung des gesamten verlässlichen Primärquellenwissens, bestehend aus Arzneiprüfungs- sowie Kasuistik entnommenen klinischen Symptomen, womit eine wissenschaftliche und praxistaugliche Materia medica homoeopathica geschaffen werden kann.
Die Größe der Aufgabe führte bisher leider immer wieder dazu, dass dieses Vorhaben zwar öfter in der Geschichte der Homöopathie ehrgeizig begonnen (z.B. C. Hering, T.F. Allen u.a.), aber auch wieder abgebrochen wurde. So finden wir bis heute bestenfalls einzelne Geniestreiche großer Homöopathen in Form ihrer einzigartigen Werke in einem bunten Wald der Methoden, aber keine Zusammenstellung verlässlicher Primärquellen.
Die Arbeitsgruppe um Dr. H.-H. Gypser sieht keine Alternative, als dieses Vorhaben in der heutigen Zeit wieder in Angriff zu nehmen, damit das Fundament der Homöopathie für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft gestärkt wird.
Wir wünschen diesem groß angelegtem Projekt von Dr. K.-H. Gypser und seinen Mitstreitern den notwendigen langen Atem und natürlich ein raschen Vorankommen. Die vorgelegten Ergebnisse können Ausgangsbasis für verlässliche Repertorien und Arzneimittellehren der Zukunft sein.

Beschreibung
Der Verlag schreibt:
Lac caninum wurde von Samuel Swan (1815-1893) in die Homöopathie eingeführt. Da es sich bei der Arzneiprüfung von Lac caninum um eine reine Hochpotenzprüfung handelte, lehnte T.F. Allen (1837-1902) eine Veröffentlichung in seiner Enzyklopädie ab. In Hering „Guiding Symptoms“, die die Grundlage für die meisten späteren und auch zeitgenössischen Veröffentlichungen bilden, finden sich jedoch (circa 660) fast ausschließlich klinische Symptome. In die jetzt vorliegende, sehr übersichtlich gestaltete Monographie mit über 2200 Symptomen sind 15 Arzneimittelprüfungen und über 140 Kasuistiken eingearbeitet. Sowohl für klassisch homöopathisch arbeitende KollegInnen, als auch für FreundInnen der „Milchmittel“ wird die Revision von Lac caninum zu einer äußerst verläßlichen und umfangreichen Fundgrube vieler bisher unbekannter Facetten dieses Arzneimittels.
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