Mitscher, Dieter (Hrsg. K.-H. Gypser)

Spigelia - Materia Medica Revisa Homoeopathiae

Spigelia - Materia Medica Revisa Homoeopathiae
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  • SUN17253
121 Seiten, geb., 1. Auflage 2011
Der Verlag schreibt: Das in der Zeit vor Hahnemann lediglich als "Wurmkraut" angewandte Mittel... mehr
Produktinformationen "Spigelia - Materia Medica Revisa Homoeopathiae"
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Unser Kommentar

Mit der "Materia Medica Revisa Homoeopathiae" wird ein essentielles Anliegen der Homöopathie wieder belebt.
In der gesamten Geschichte der Homöopathie gab es immer wieder das Bestreben, für ein jeweiliges Mittel aus allen zur Verfügung stehenden validen Primärquellen, d.h. Arzneiprüfungen und Kasuistiken des internationalen Schrifttums, die Symptome zu extrahieren und geordnet wiederzugeben. Damit kommt es zur Bereitstellung des gesamten verlässlichen Primärquellenwissens, bestehend aus Arzneiprüfungs- sowie Kasuistik entnommenen klinischen Symptomen, womit eine wissenschaftliche und praxistaugliche Materia medica homoeopathica geschaffen werden kann.
Die Größe der Aufgabe führte bisher leider immer wieder dazu, dass dieses Vorhaben zwar öfter in der Geschichte der Homöopathie ehrgeizig begonnen (z.B. C. Hering, T.F. Allen u.a.), aber auch wieder abgebrochen wurde. So finden wir bis heute bestenfalls einzelne Geniestreiche großer Homöopathen in Form ihrer einzigartigen Werke in einem bunten Wald der Methoden, aber keine Zusammenstellung verlässlicher Primärquellen.
Die Arbeitsgruppe um Dr. H.-H. Gypser sieht keine Alternative, als dieses Vorhaben in der heutigen Zeit wieder in Angriff zu nehmen, damit das Fundament der Homöopathie für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft gestärkt wird.
Wir wünschen diesem groß angelegtem Projekt von Dr. K.-H. Gypser und seinen Mitstreitern den notwendigen langen Atem und natürlich ein raschen Vorankommen. Die vorgelegten Ergebnisse können Ausgangsbasis für verlässliche Repertorien und Arzneimittellehren der Zukunft sein.

Beschreibung
Der Verlag schreibt:
Das in der Zeit vor Hahnemann lediglich als "Wurmkraut" angewandte Mittel ist in dieser Monographie mit fast 1700 Symptomen vertreten. Neben der Prüfung aus der "Reine Arzneimittellehre" wurde "A Partial Proving of Spigelia" von Hoyne, eine Arzneimittelprüfung an mehreren Frauen, eingearbeitet. Weltweite klinische Erfahrungen, ausgehend von Hahnemanns Zeitgenossen bis heute ergänzen und festigen das Arzneimittelbild. Eine deutliche Unterscheidung zwischen Prüfungs- und klinischen Symptomen, sowie die Anordnung nach Lokalisationen bieten dem Benutzer eine schnelle Übersicht über die Hauptangriffspunkte von Spigelia. In einem umfangreichen Nachwort geht der Verfasser auf Historisches ebenso ein, wie auf Fehler, die, Spigelia betreffend, Eingang ins Kentsche Repertorium gefunden haben.
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