Müller, Dominik (Hrsg. K.-H. Gypser)

Argentum nitricum - Materia Medica Revisa Homoeopathiae

Argentum nitricum - Materia Medica Revisa Homoeopathiae
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185 Seiten, geb., 1. Auflage 2011
Der Verlag schreibt: Hahnemann publizierte 1818 als erster eine kleine Arzneiprüfung zu Argentum... mehr
Produktinformationen "Argentum nitricum - Materia Medica Revisa Homoeopathiae"
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Unser Kommentar

Mit der "Materia Medica Revisa Homoeopathiae" wird ein essentielles Anliegen der Homöopathie wieder belebt.
In der gesamten Geschichte der Homöopathie gab es immer wieder das Bestreben, für ein jeweiliges Mittel aus allen zur Verfügung stehenden validen Primärquellen, d.h. Arzneiprüfungen und Kasuistiken des internationalen Schrifttums, die Symptome zu extrahieren und geordnet wiederzugeben. Damit kommt es zur Bereitstellung des gesamten verlässlichen Primärquellenwissens, bestehend aus Arzneiprüfungs- sowie Kasuistik entnommenen klinischen Symptomen, womit eine wissenschaftliche und praxistaugliche Materia medica homoeopathica geschaffen werden kann.
Die Größe der Aufgabe führte bisher leider immer wieder dazu, dass dieses Vorhaben zwar öfter in der Geschichte der Homöopathie ehrgeizig begonnen (z.B. C. Hering, T.F. Allen u.a.), aber auch wieder abgebrochen wurde. So finden wir bis heute bestenfalls einzelne Geniestreiche großer Homöopathen in Form ihrer einzigartigen Werke in einem bunten Wald der Methoden, aber keine Zusammenstellung verlässlicher Primärquellen.
Die Arbeitsgruppe um Dr. H.-H. Gypser sieht keine Alternative, als dieses Vorhaben in der heutigen Zeit wieder in Angriff zu nehmen, damit das Fundament der Homöopathie für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft gestärkt wird.
Wir wünschen diesem groß angelegtem Projekt von Dr. K.-H. Gypser und seinen Mitstreitern den notwendigen langen Atem und natürlich ein raschen Vorankommen. Die vorgelegten Ergebnisse können Ausgangsbasis für verlässliche Repertorien und Arzneimittellehren der Zukunft sein.

Beschreibung
Der Verlag schreibt:
Hahnemann publizierte 1818 als erster eine kleine Arzneiprüfung zu Argentum nitricum, die jedoch nur 16 Symptome enthält. Zur Revision von Argentum nitricum wurden insgesamt 27 Arzneiprüfungen und 171 Publikationen mit zahlreichen Kasuistiken bearbeitet. Alle bisherigen Arzneimittellehren beziehen nur einen Bruchteil des in dieser Monographie bearbeiteten Materials mit ein. Die größte und umfangreichste Arzneiprüfung stammt von I.O. Müller und wurde 1845 in der „Österreichischen Zeitschrift für Homöopathie“ veröffentlicht. Müller vermischte in seinem „Arzneischema“ Argentum nitricum- mit Argentum metallicum-Symptomen. Dieses „Arzneischema“, und nicht die Originalprüfung, die nur Argentum nitricum-Symptome enthält, war Basis für die Weiterverbreitung des Wissens über Argentum nitricum. Durch die Revision konnte dieser sich systematische, bis in die heutige Zeit fortsetzende Fehler in der homöopathischen Literatur behoben werden. Durch die saubere Gliederung der insgesamt 2.640 Symptome ist ein schnelles Auffinden in der Praxis und bei der Vorbereitung von Seminaren gewährleistet. Viele ganz neue Aspekte des Arzneimittels, die nach Einarbeitung von vielen kleineren, wenig bekannten Arzneiprüfungen und vieler spannender Kasuistiken ans Licht gekommen sind, dürften sowohl für Homöopathen, die klassisch arbeiten, als auch für die Anhänger neuer Strömungen von großem Interesse und Nutzen für die Praxis sein. In einem ausführlichen Nachwort werden brilliante Kasuistiken von Meistern der Homöopathie wie G.W. Groß, A. Lippe u.a. in voller Länge vorgestellt und analysiert.
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