Lütjens, Helga

Homöopathie in Bildern

Homöopathie in Bildern
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40 Karten, bedruckter Karton11 x 13,5 cm
Der Verlag: Dieses Kartenset soll eine Hilfe sein, in der Erstanamnese an Themen heranzukommen,... mehr
Produktinformationen "Homöopathie in Bildern"
40 Karten zur Bestimmung der häufigsten homöopathischen Mittel
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Beschreibung

Der Verlag:
Dieses Kartenset soll eine Hilfe sein, in der Erstanamnese an Themen heranzukommen, die normalerweise nicht gleich sichtbar werden. Eine Karte vom Patienten aussuchen zu lassen, zu der dieser eine Affinität hat, wirft Fragen auf, die tieferliegende verschüttete Themen hervorbringen können.

Verschüttungen und Unterdrückungen der Lebensthemen machen krank. Nicht gelebtes Leben lässt den Menschen leer laufen und erschöpft und leergelaufen ist er ohne Identität und damit auch ohne inneren Heiler, der ihm die notwendige Lebenskraft gibt. Diesen inneren Heiler aufzuspüren ist die Hauptarbeit bei der Behandlung. Es geht also darum, die eigentliche Lebensaufgabe zu erkennen und Verhaltensmuster, die krank machen, zu ändern.

Entstehungsgeschichte der Karten:
Es begann damit, dass ich einen Vortrag über ein Projekt in Kenia hörte, in dem es darum ging, Kenianerinnen in der Homöopathie auszubilden. Der Unterricht fand vor einer Gruppe von 25 Frauen statt. Die Kollegin hatte sich auf das Thema Schwangerschaft und Geburt vorbereitet und begann mit dem Arzneimittel Pulsatilla. Erst als sie anfing zu unterrichten wurde ihr klar, dass sie es mit Analphabeten zu tun hatte. So war sie gezwungen, ihr Konzept zu ändern und erzählte eine Heilungsgeschichte über Pulsatilla. Sie staunte nicht schlecht, als die Frauen sich plötzlich erhoben und anfingen, dieses Mittel zu tanzen. Sie spürten die Energie des Mittels im Tanz nach und begannen, ein Lied zu singen. Nach 2 Stunden waren der Tanz und das Lied gelernt und eine Teilnehmerin malte abschließend ein Symbol für dieses Heilmittel an die Tafel.
Ich war von dem Moment an überzeugt, dass diese Frauen mehr von dem homöopathischen Mittel verstanden hatten als viele von uns mit unserer Wissenschaftsgläubigkeit, die das Arzneimittelwissen im Kopf abspeichern ohne jemals die Energie gefühlt zu haben.

Mich faszinierte diese Geschichte derart, dass ich sofort eine "Pulsatilla"-Collage entwarf. Beim Entstehen dieses Werks merkte ich, dass ich mehr und mehr Verständnis für dieses Mittel erhielt.
Mir wurde immer mehr bewusst, dass die Homöopathie eine energetische Medizin ist und nicht mit naturwissenschaftlichen Kriterien gemessen werden kann. Homöopathie kann - wie uns das Kenia Beispiel zeigt - dort erfahren werden, wo es Sinn macht: im Energetischen, im Kreativen, in der Kunst.

Zur Anwendung der Karten:
Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll, den Patienten die Karten durchschauen zu lassen. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass der Kopf so gut es geht ausgeschaltet wird. Kinder beim Aussuchen der Karten zu beobachten zeigt, wie das gemeint ist.

Der Patient entscheidet, wie viele Karten er aussucht. Karten, die einen ansprechen, aber auch Angst machen, können eine Aussage zum Thema machen. Ebenfalls ist es ein Hinweis, wenn der Patient sich vehement weigert. Es können dann die Verschüttungen und Unterdrückungen so weit fortgeschritten sein, dass die Wiederaufnahme des Themas so viel Angst macht, dass der Patient in Panik gerät.

Nach Auswahl der Karten bitte ich den Patienten diese nach eigenem Prinzip zu ordnen. Dann wird über die Themen gesprochen und vor allem auf die Erlösung der Lebensthematik hingewiesen. Diese findet man auf der Rückseite jeder Karte. Bei diesen Gesprächen ergeben sich erstaunliche Aspekte, auf die der Patient oft nicht von allein gekommen wäre.

Beispiel:
Ein fünfjähriger Junge entschied sich für die Stramoniumkarte und wollte sie nicht wieder hergeben. Ich fragte die Mutter, ob bei der Geburt die Nabelschnur um seinen Hals geschlungen war. Sie antwortete: Ja, zwei Mal. Dieser Junge kam in die Praxis wegen seiner Albträume von Drachen, Monstern und Ungeheuern. Mit einem Malkurs und einer Stramoniumgabe waren die Albträume vorbei.

Nach meiner Erfahrung ist es wichtig die Karten bewusst anzuschauen und auszuwählen. Die Karten verdeckt ziehen zu lassen ist nicht meine Idee, denn die Seele weiß genau, was sie dem Höheren Selbst erzählen möchte. Auch Zweifler, die das ganze für Hokuspokus halten, sind erstaunt über die Genauigkeit des Themas. Ein hanseatischer Kaufmann suchte auf meine Bitte nach langem Zögern eine Karte aus und stellte fest, dass er sein Konstitutionsmittel (er nannte es sein Wundermittel) ausgesucht hatte. Das Wort Hokuspokus hat er im Zusammenhang mit meinen Karten nie mehr erwähnt.

Helga Lütjens, Juli 2008

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