Gypser, K.-H. und Kollegen

Materia Medica Revisa - Kasuistiken

Materia Medica Revisa - Kasuistiken
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  • SUN10791
149 Seiten, geb., 1. Auflage 2015
Der Verlag schreibt: Wie gelangt man von der erhobenen Symptomatik zur passenden Arznei? Durch... mehr
Produktinformationen "Materia Medica Revisa - Kasuistiken"
Ein Übungsbuch mit Lösungen
Unser Kommentar

Mit der "Materia Medica Revisa Homoeopathiae" wird ein essentielles Anliegen der Homöopathie wieder belebt.
In der gesamten Geschichte der Homöopathie gab es immer wieder das Bestreben, für ein jeweiliges Mittel aus allen zur Verfügung stehenden validen Primärquellen, d.h. Arzneiprüfungen und Kasuistiken des internationalen Schrifttums, die Symptome zu extrahieren und geordnet wiederzugeben. Damit kommt es zur Bereitstellung des gesamten verlässlichen Primärquellenwissens, bestehend aus Arzneiprüfungs- sowie Kasuistik entnommenen klinischen Symptomen, womit eine wissenschaftliche und praxistaugliche Materia medica homoeopathica geschaffen werden kann.
Die Größe der Aufgabe führte bisher leider immer wieder dazu, dass dieses Vorhaben zwar öfter in der Geschichte der Homöopathie ehrgeizig begonnen (z.B. C. Hering, T.F. Allen u.a.), aber auch wieder abgebrochen wurde. So finden wir bis heute bestenfalls einzelne Geniestreiche großer Homöopathen in Form ihrer einzigartigen Werke in einem bunten Wald der Methoden, aber keine Zusammenstellung verlässlicher Primärquellen.
Die Arbeitsgruppe um Dr. H.-H. Gypser sieht keine Alternative, als dieses Vorhaben in der heutigen Zeit wieder in Angriff zu nehmen, damit das Fundament der Homöopathie für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft gestärkt wird.
Wir wünschen diesem groß angelegtem Projekt von Dr. K.-H. Gypser und seinen Mitstreitern den notwendigen langen Atem und natürlich ein raschen Vorankommen. Die vorgelegten Ergebnisse können Ausgangsbasis für verlässliche Repertorien und Arzneimittellehren der Zukunft sein.

Beschreibung

Der Verlag schreibt:

Wie gelangt man von der erhobenen Symptomatik zur passenden Arznei? Durch Symptomenauswahl, Gewichtung und Repertorisation – so lautet das allgemeine Credo. Jedoch bestand darin weder der Weg Hahnemanns noch der mehrerer seiner Nachfolger Generationen. Bei ihnen erfolgte die endgültige Arzneiwahl mit Hilfe der Originalquellen der Materia medica durch direkten Symptomenvergleich.

Wie sich dieser, gestützt auf die Materia Medica Revisa Homoeopathiae, heutzutage durchführen lässt, zeigt das vorliegende Buch anhand von mehr als 40 Kasuistiken. Systematisch werden die Krankengeschichten analysiert, die so aufgebaut sind, dass der Leser sich eigenständig in den einzelnen Schritten üben kann. Verordnung und Verlaufsbericht runden die Falldarstellung ab.

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