Krause, Renate

Rheuma

Rheuma
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496 Seiten, kart., 1. Auflage 2016
Der Verlag RHEUMA – Homöopathisches Repertorium mit Materia Medica für den homöopathischen... mehr
Produktinformationen "Rheuma"
Homöopathisches Repertorium mit Materia Medica
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Beschreibung

Der Verlag
RHEUMA – Homöopathisches Repertorium mit Materia Medica für den homöopathischen Praktiker, zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Schmerzen des Bewegungsapparates, wie Lumbago,  Neuralgien, Ischialgien.
Die Materia Medica umfasst 460 homöopathische Arzneien mit Angaben zu Klinik, Miasmatik, Charakteristika und Begleitbeschwerden.
Als Quellen dienten u.a. Vögeli, Boericke, Clarke, Stauffer, Voisin, Roberts, Blackwood, Julian.

Vita: Renate Krause
ist Heilpraktikerin und klassische Homöopathin. Sie arbeitet seit 25 Jahren in eigener Praxis in der Nähe von München, ist langjährige Autorin der Homöopathie Zeitschrift und hat an den Qualitätskriterien in der homöopathischen Aus- und Weiterbildung mitgewirkt.

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Kundenbewertungen für "Rheuma"
13.09.2016

Buch schließt große Lücke

Der Verlag des Homöopathie Forum e.V. gibt mit dem Buch „Rheuma“ wieder ein Fachbuch für homöopathische Praktiker heraus. Es handelt sich hier um ein Fachbuch zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Schmerzen des Bewegungsapparates, wie Lumbago, Neuralgien und Ischialgien.
Mit dem vorliegenden Buch verfolgt die Autorin Renate Krause das hochgesteckte Ziel, aus alter und neuerer homöopathischer Literatur ein Rheuma-Repertorium, gefolgt von einer Materia medica spezifischer Rheumasymptome, vorzulegen.
Das Buch ist in 2 Teile gegliedert. Das Repertorium hat eine klare und leicht nachvollziehbare Struktur. Es ist aufgebaut nach dem scholastischen Hexameter Bönninghausensens (Was, Wo, Wie, Wann, Wer, Womit plus: Was noch). Die Ermittlung der Symptome und die Arzneiwahl werden dadurch sehr erleichtert, denn die vorgegebene Struktur ist ein hilfreiches Werkzeug für eine systematische Erfassung der Krankheitssymptome der Patienten. Durch die spezifischen Hinweise zu einzelnen Arzneien in den Rubriken erhält man eine zusätzliche Fülle an Informationen, die zur Differenzierung wie auch zur Ausweitung der Arzneiwahl dienen.
Die sich anschließende Materia Medica umfasst ca. 460 homöopathische Arzneien mit Angaben zu Klinik, Miasmatik, Charakteristika und Begleitbeschwerden. Des Weiteren findet man Informationen über Organaffinität und Beziehungen der einzelnen Arzneien zu rheumatischen Beschwerden und zu anderen Beschwerden des Bewegungsapparates.
Als Quellen für dieses Konvolut dienten die Werke von Vögeli, Boericke, Clarke, Stauffer, Voisin, Roberts, Blackwood, Julian und andere. Viele dieser Autoren sind heute nur noch schwer oder auch gar nicht mehr zugänglich, man findet nur sehr vereinzelt Hinweise auf wichtige und brauchbare Symptome zum Thema Rheuma. Mit dem Sammeln, Sichten und Systematisieren hat die Autorin für dieses Projekt wertvolle und dankenswerte Herkulesarbeit geleistet.
Das Buch ist entstanden, um den Therapierenden die homöopathische Behandlung zu erleichtern, da zu diesem spezifischen Thema die gängigen Repertorien meist unvollständig sind. Es richtet sich aber insofern an erfahrene und kundige Homöopathen (und solche die es noch werden wollen!), als es klinische Vorkenntnisse, Vorkenntnisse über Behandlungsstrategien chronischer Erkrankungen, eingehende miasmatische Kenntnisse sowie Kenntnisse über die Lehre der einseitigen Krankheiten voraussetzt.
In diesem Buch geht es nicht um Behandlungsstrategien für Rheuma, es werden vielmehr wichtige Hinweise zur Verfügung gestellt, die für die Therapie rheumatischer Erkrankungen absolut hilfreich sind.
Einen kritischen Punkt möchte ich dennoch anmerken, den die Mehrzahl der Homöopathen, die dieses Buch als Bereicherung für ihre tägliche Arbeit in die Hand nehmen, nicht stören mag. Ich finde es schade, dass die Herkunft einzelner Hinweise und Arzneimittel nicht in der Primärliteratur nachzuvollziehen sind. Für die Dokumentation und Veröffentlichung von Fällen oder für wissenschaftliche Arbeit werden zuverlässige Quellen benötigt. Damit dieses Buch seine Anerkennung auch in dieser Ebene bekommt, würde ich mir wünschen, dass dies in der nächsten Auflage entsprechend ergänzt wird.
Trotz der genannten Aspekte: aus der Praxis für die Praxis (!) könnte der Untertitel dieses Buches lauten, das eine große Lücke in der homöopathischen Fachliteratur schließt. Es fasst viele wertvolle Hinweise zum Erkrankungsbild „Rheuma“ aus den langjährigen Erfahrungen kompetenter Könner der Klassischen Homöopathie zusammen und bietet uns nun die Möglichkeit auf diese Informationen gradlinig zuzugreifen.
Gabriele Mayer
9.03.2016

13.09.2016

Homöopathisches Repertorium mit Materia Medica

Der Verlag des Homöopathie Forum e.V. gibt mit dem Buch „Rheuma“ wieder ein Fachbuch für homöopathische Praktiker heraus. Es handelt sich hier um ein Fachbuch zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Schmerzen des Bewegungsapparates, wie Lumbago, Neuralgien und Ischialgien.
Mit dem vorliegenden Buch verfolgt die Autorin Renate Krause das hochgesteckte Ziel, aus alter und neuerer homöopathischer Literatur ein Rheuma-Repertorium, gefolgt von einer Materia medica spezifischer Rheumasymptome, vorzulegen.
Das Buch ist in 2 Teile gegliedert. Das Repertorium hat eine klare und leicht nachvollziehbare Struktur. Es ist aufgebaut nach dem scholastischen Hexameter Bönninghausensens (Was, Wo, Wie, Wann, Wer, Womit plus: Was noch). Die Ermittlung der Symptome und die Arzneiwahl werden dadurch sehr erleichtert, denn die vorgegebene Struktur ist ein hilfreiches Werkzeug für eine systematische Erfassung der Krankheitssymptome der Patienten. Durch die spezifischen Hinweise zu einzelnen Arzneien in den Rubriken erhält man eine zusätzliche Fülle an Informationen, die zur Differenzierung wie auch zur Ausweitung der Arzneiwahl dienen.
Die sich anschließende Materia Medica umfasst ca. 460 homöopathische Arzneien mit Angaben zu Klinik, Miasmatik, Charakteristika und Begleitbeschwerden. Des Weiteren findet man Informationen über Organaffinität und Beziehungen der einzelnen Arzneien zu rheumatischen Beschwerden und zu anderen Beschwerden des Bewegungsapparates.
Als Quellen für dieses Konvolut dienten die Werke von Vögeli, Boericke, Clarke, Stauffer, Voisin, Roberts, Blackwood, Julian und andere. Viele dieser Autoren sind heute nur noch schwer oder auch gar nicht mehr zugänglich, man findet nur sehr vereinzelt Hinweise auf wichtige und brauchbare Symptome zum Thema Rheuma. Mit dem Sammeln, Sichten und Systematisieren hat die Autorin für dieses Projekt wertvolle und dankenswerte Herkulesarbeit geleistet.
Das Buch ist entstanden, um den Therapierenden die homöopathische Behandlung zu erleichtern, da zu diesem spezifischen Thema die gängigen Repertorien meist unvollständig sind. Es richtet sich aber insofern an erfahrene und kundige Homöopathen (und solche die es noch werden wollen!), als es klinische Vorkenntnisse, Vorkenntnisse über Behandlungsstrategien chronischer Erkrankungen, eingehende miasmatische Kenntnisse sowie Kenntnisse über die Lehre der einseitigen Krankheiten voraussetzt.
In diesem Buch geht es nicht um Behandlungsstrategien für Rheuma, es werden vielmehr wichtige Hinweise zur Verfügung gestellt, die für die Therapie rheumatischer Erkrankungen absolut hilfreich sind.
Einen kritischen Punkt möchte ich dennoch anmerken, den die Mehrzahl der Homöopathen, die dieses Buch als Bereicherung für ihre tägliche Arbeit in die Hand nehmen, nicht stören mag. Ich finde es schade, dass die Herkunft einzelner Hinweise und Arzneimittel nicht in der Primärliteratur nachzuvollziehen sind. Für die Dokumentation und Veröffentlichung von Fällen oder für wissenschaftliche Arbeit werden zuverlässige Quellen benötigt. Damit dieses Buch seine Anerkennung auch in dieser Ebene bekommt, würde ich mir wünschen, dass dies in der nächsten Auflage entsprechend ergänzt wird.
Trotz der genannten Aspekte: aus der Praxis für die Praxis (!) könnte der Untertitel dieses Buches lauten, das eine große Lücke in der homöopathischen Fachliteratur schließt. Es fasst viele wertvolle Hinweise zum Erkrankungsbild „Rheuma“ aus den langjährigen Erfahrungen kompetenter Könner der Klassischen Homöopathie zusammen und bietet uns nun die Möglichkeit auf diese Informationen gradlinig zuzugreifen.
Gabriele Mayer

10.09.2016

Noch ein Repertorium? Unbedingt!

Einige Puristen werden die Nase rümpfen. Ein Repertorium für nur ein Krankheitsbild: widerspricht das nicht dem Kentschen Ideal des Gesamtbildes der Krankheit? Doch Vorsicht, schon Clemens von Bönninghausen über den bis hin zum Altmeister Voegeli haben ähnlich gearbeitet. Voegeli hat sich mit einem Buch um das Rheuma gekümmert. Allerdings so umfangreich und kompetent wie die Autorin hier gearbeitet hat, gibt es nichts vergleichbares in der Literatur. Das 162 seitige Repertorium lässt keine Wünsche offen. Hier finden wir Rubriken, die selbst ein Repertorium nicht aufweisen kann.
Die Autorin hat sich die Mühe gemacht vorhandene Quellen akribisch zu durchforsten und ist dabei auf eine Fülle ausgefallener Symptome gestoßen. Die umfangreiche Materia Medica lässt keinen Wunsch offen. Hier sind auch kleine Mittel in ihrem Bezug zum Rheuma und ihren Charakteristika aufgeführt.
Die Behandlung von Rheuma als einseitiger Krankheit ist schwierig. Der Praktiker findet hier die nötigen Entscheidungshilfen. Ich habe selten ein so fundiertes Nachschlagewerk studiert und sehe darin eine echte Hilfe für die Praxis.

31.08.2016

Das Buch ist für die Arbeit in der homöopathischen Praxis ein wertvoller Helfer

Rheuma hat viele Erscheinungsformen, entzündliche oder degenerative Gelenkbeschwerden sind weit verbreitet - mit steigender Tendenz. Der größte Teil der rheumatischen Erkrankungen verläuft chronisch. d. h. die Erkrankungen können zwar heute meist wirksam behandelt, aber nicht völlig geheilt werden.

Die Autorin hat sich eingehend sowohl mit der heutigen Literatur als auch mit den älteren homöopathischen Werken auseinandergesetzt. Sie hat die „alten Meister und deren klassisches Wissen“ ausgegraben, die teilweise in Vergessenheit geraten und oft nur noch antiquarisch zu finden sind. Daraus ist ein neues Repertorium entstanden, das wertvolle Informationen für die Behandlung von schweren chronischen Erkrankungen enthält. Sie hat ein gut strukturiertes, übersichtliches Werk geschaffen, in dem wir alle Informationen, die wir über die Behandlung von „Rheuma“ benötigen, finden.

Besondere Erwähnung verdient die übersichtliche Darstellung der Arzneimittel - die Information über die Substanz und die wichtigsten Charakteristika des Mittels.
Dies bietet eine rasche Orientierung bei der Suche nach Symptomen und im folgenden der Arzneimittel.

Die Vorstellung von seltener verordneten Mitteln könnten die Neugier des Lesers wecken. Da finden sich mit Sicherheit einige „Goldkörner“. Voraussetzung ist eine gewisse Vorkenntnis über Miasmatik, die Lehre über einseitige Krankheiten, das „Organon“ und natürlich die „Chronischen Krankheiten“.

Fazit: Das Buch ist für die homöopathische Arbeit in der Praxis ein wertvoller Helfer aber nicht für Laien oder als Anleitung zur Selbstbehandlung gedacht.

Sehr empfehlenswert!!

30.08.2016

Signifikante Verbesserung von rheumatischen Beschwerden durch Homöopathie!

Die Krankheiten des menschlichen Bewegungsapparates nehmen weiter zu. Es gibt kaum jemanden, der nicht irgendwann mit dem Thema Rheuma konfrontiert wird und vor der Entscheidung steht: Wie lasse ich mich am besten behandeln?
Mit großem Interesse habe ich daher das Homöopathische Repertorium "Rheuma" studiert, das Renate Krause (als Qualifizierte Homöopathin) verfasst und über den Verlag Homöopathie Forum e.V. herausgegeben hat.
Die Autorin hat alte "Klassiker" und neuere Quellen akribisch gesichtet und die Studien übersichtlich und sauber zusammengefasst. Eine mehr als profunde "Materia Medica" sowie ein Glossar der Erkrankungen ergänzen das Werk.
Dennoch ist dieses Repertorium erst einmal keine Anleitung zur Selbstbehandlung, auch wenn es sich als fundiertes Nachschlagewerk selbst für Laien spannend liest - es richtet sich in erster Linie an erfahrene Heilpraktiker und homöopathisch praktizierende Ärzte.
Sehr empfehlenswert!

30.08.2016

Ein sehr gelungenes Praxisbuch. Ich freue mich auf die praktische Arbeit mit dem „Rheuma-Repertorium“.

Renate Krause hat mit ihrem Buch „Rheuma – Homöopathisches Repertorium und Materia medica“ eine sehr empfehlenswerte Neuerscheinung auf dem Sektor der homöopathischen Fachliteratur herausgebracht.
Das Buch wendet sich explizit an den praktizierenden Homöopathen, der mit der Methodik und Anwendung der Homöopathie vertraut ist. Es hebt sich durch hohen praktischen Nutzen sehr wohltuend von vielen anderen Neuerscheinungen ab. So war bereits mein erster Eindruck beim Querlesen: Sehr klar, präzise, sachkundig.
Die intensivere Beschäftigung mit dem Buch bestätigt den ersten Eindruck: Es verfügt über eine gute, logisch strukturierte und übersichtliche repertoriale Aufarbeitung. Die Struktur baut auf dem Hexameter Bönninghausens auf – Was, Wo, Wie, Wann, Wer, Ursache, Was noch? Dadurch entsteht eine Unterteilung der Kapitel, die extrem hilfreich ist zur Erfassung der individuellen rheumatischen Krankheitsbilder. Detailiert werden dargestellt: Art der Krankheit, Lokalisationen (Orte, betroffene Gewebe, Seitenbeziehungen), besondere Empfindungen, zeitliches Auftreten, Modalitäten, konstitutionelle Hinweise und Eignung in bestimmten Lebenshasen sowie begleitende Symptome.
In Anlehnung an die Vorgehensweise Bönninghausens ist es durch diese Struktur möglich, ein vollständiges Krankheitsbild des Patienten mit in Frage kommenden Heilmitteln abzugleichen.
Dies gelingt mit Renate Krauses klinischem Werk auch dann, wenn es sich bei dem Erkrankungzustand um einen – wie bei diesen Beschwerden nicht seltenen – einseitigen Zustand handelt. Diese Zustände präsentieren dem Behandler vergleichsweise wenige Symptome und sind mit dem Kentschen Ansatz der klassischen Homöopathie oft kaum greifbar.
Sehr gelungen sind die „kleinen Hinweise“ zu dem einen oder andern Mittel in den Rubriken des Repertoriums, die bereits mit einer einzelnen Rubrik erste Hinweise zur Differentialdiagnose der Arzneien anbieten.
Ein 300-seitiger ausführlicher themenbezogener Materia Medica – Teil schließt sich dem Repertorium an. Die Gliederung ist sehr übersichtlich und klar. Ausführlich werden individuelle charakteristische Symptomatiken, Beschwerdebilder und Besonderheiten der einzelnen Mittel dargestellt. Diese Hinweise beziehen sich auf das weite Thema der rheumatischen Beschwerden und schließen auch die Neuralgien mit ein. Die Symptome sind aus verlässlichen Quellen zusammengestellt. Es findet sich so einiges Neues zu den scheinbar „altbekannten Freunden“ unter den großen Arzneimitteln. Ebenso wie Informationen zu kleinen und seltenen Arzneien, an die man auch als erfahrender Homöopath vielleicht zunächst nicht denken würde.

Resüme: Das Buch ist mit großer Sorgfalt und Sachkenntnis erstellt, die Autorin hat die Dinge auf den Punkt gebracht und eine Fülle an wichtigen und praxisrelevanten Informationen zusammen getragen. Hier findet sich das eine oder andere wertvolle Detail, das man sonst aus verschiedensten Quellen mühsam zusammen suchen müsste. Ein sehr gelungenes Praxisbuch. Ich freue mich auf die praktische Arbeit mit dem „Rheuma-Repertorium“.

Lars M. Friedrich, Homöopathie seit 1995

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