Galic, Tjado

Homöopathische Diagnostik (Hörbuch)

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  • SUN18346
20 CD’s (Abspieldauer: 24 Std. 53 Min.)
Kurzbeschreibung Fundament und Ausgangspunkt einer erfolgreichen medizinischen Therapie ist eine... mehr
Produktinformationen "Homöopathische Diagnostik (Hörbuch)"
Fälle und Leitlinien für die praktische Differenzierung
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Unser Kommentar

Was bedeutet Diagnostik in einer auf Individualisierung angelegten Therapierichtung wie der Homöopathie? Tjado Galics Antwort auf diese Frage lautet, diejenigen Symptome zu ermitteln, mit denen sich zum einen die individuelle Störung des Patienten bestmöglich charakterisieren lässt. Zum zweiten sollen die gewählten Symptome eine eindeutige Arzneiwahl ermöglichen - also eine klare Differenzialdiagnose.
Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierlich adaptive Diagnostik im Behandlungsverlauf.

Beschreibung
Kurzbeschreibung
Fundament und Ausgangspunkt einer erfolgreichen medizinischen Therapie ist eine präzise Diagnostik. In der Schulmedizin besteht Diagnostik im wesentlichen darin, Befunde von Patienten definierten Krankheitsbegriffen zuzuordnen und daraus standardisierte Therapien abzuleiten. Was aber bedeutet Diagnostik in einer auf höchste Individualisierung angelegten Therapierichtung wie der Homöopathie Tjado Galics Antwort auf diese Frage lautet, diejenigen Symptome zu ermitteln, mit denen sich zum einen die individuelle Störung des Patienten bestmöglich charakterisieren lässt. Zum zweiten sollen die gewählten Symptome eine eindeutige Arzneiwahl ermöglichen - also eine klare Differenzialdiagnose.
Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierlich adaptive Diagnostik im Behandlungsverlauf.

Ausführliche Beschreibung
Fundament und Ausgangspunkt einer erfolgreichen medizinischen Therapie ist eine präzise Diagnostik. In der Schulmedizin besteht Diagnostik im wesentlichen darin, Befunde von Patienten definierten Krankheitsbegriffen zuzuordnen und daraus standardisierte Therapien abzuleiten. Was aber bedeutet Diagnostik in einer auf höchste Individualisierung angelegten Therapierichtung wie der Homöopathie Tjado Galics Antwort auf diese Frage lautet, diejenigen Symptome zu ermitteln, mit denen sich zum einen die individuelle Störung des Patienten bestmöglich charakterisieren lässt. Zum zweiten sollen die gewählten Symptome eine eindeutige Arzneiwahl ermöglichen - also eine klare Differenzialdiagnose.
Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierlich adaptive Diagnostik im Behandlungsverlauf.

Im vorliegenden Seminar reflektiert Galic die von Hahnemann im Organon dargelegten Modelle und Konzepte zur Diagnostik anhand fünf exemplarischer Kasuistiken. Seine methodisch höchst präzisen Fallanalysen, die daraus abgeleiteten Arbeitshypothesen und die sich anschließende Verlaufsdiagnostik werden durch den genauen Blick auf relevante Organon-Paragraphen illustriert und erhellt. So gelangt Galic zu klaren Schlussfolgerungen und homöopathisch-diagnostischen Leitlinien, in denen sich die Kerninhalte Hahnemanns in unsere heutige Praxis transportieren lassen:

1. Es sind in jedem Fall vorrangig die mit der Krankheit direkt assoziierten Symptome zu nehmen. Je schwerer ein Fall ist, umso wichtiger werden sie! Dazu müssen wir die Symptome der gestörten Grundregulation finden und in Bezug auf die Störungen analysieren.
2. Entscheidend für die homöopathische Diagnostik ist es, über Instrumente zu verfügen, die uns helfen, Krankheitsverläufe besser zu verstehen. Je besser wir solche Verläufe verstehen, desto klüger und effizienter werden wir, um bei den verschiedensten Störungen die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen - wie in allen Galic-Seminaren - verschiedene Kasuistiken, die als komplette Langzeitverläufe anhand der Originalprotokolle aus seiner Praxis detailliert durchgesprochen werden - vom Erstkontakt über die Erstanamnese bis zum letzten Follow-Up. Bei jedem Behandlungskontakt stellen sich neue und immer wieder spannende diagnostische Fragestellungen. Zu den imponierendsten Eigenschaften Galics gehört die Fähigkeit, stichhaltige und überprüfbare Arbeitshypothesen zu erstellen und aus seinen Erfahrungen sowie den theoretischen Grundlagen klare methodische Regeln und Leitlinien abzuleiten. Mit seiner unterhaltsamen und temperamentvollen Art bezieht er dabei den Zuhörer gekonnt in die vielfältigen Gedankengänge mit ein.

Die vorgestellten Kasuistiken behandeln Fälle von:
1. Epilepsie
2. Sarkomatöser Tumor
3. Rezidivierendes Sarkom
4. Spondylarthropathie und Kolitis
5. Lähmung, Ischialgie, Asthma

Im Prozess der homöopathischen Diagnostik ist es notwendig, die Ergebnisse der Fallanalyse mit der Materia Medica differenzierend abzugleichen, um das ähnlichste Arzneimittel zu bestimmen. Homöopathische Materiae Medicae,Handbücher, Lei tsymptom-Sammlungen und Repertorien sind daher zentrale Werkzeuge der homöopathischen Praxis. In einer umfangreichen und detaillierten Literaturübersicht stellt Galic hier die bedeutsamsten Autoren und Werke vor. Profund, kritisch und kenntnisreich erläutert er ihre jeweiligen Unterschiede, Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung. Welche Materia Medica ist in der Praxis wofür hilfreich Welchen Stellenwert haben Arzneimittel-Prüfungen und klinische Verifikationen Wie können Symptome aus der Materia Medica interpretiert werden und wo liegt die Grenze zur Fehldeutung Welchen Stellenwert hat das Repertorium und worin liegen die Grenzen und Möglichkeiten des Repertorisierens

Neben der Vielzahl fundierter Themen zu den unterschiedlichsten Facetten von homöopathischer Diagnostik und Fallmanagement erfolgen noch verschiedene Exkurse, beispielsweise zur Dosologie und Potenzwahl, zum Umgang mit Antikonvulsiva. Auch die "Wechselkrankheiten" nach Hahnemann, die sonst eher selten Gegenstand von homöopathischen Seminaren sind, werden hier diskutiert. Eine Analyse der "latenten Psora" wird zu einem weiteren Höhepunkt des Seminars. Unter Einbeziehung aktueller Erkenntnisse der Physiologie und Neurologie sowie der Kybernetik weist der Referent nach, dass es sich bei den Symptomen latenter Psora stets um Dysregulationsphänomene (funktionelle Störungen) handelt. Ein wichtiger Schritt, der einen möglichen Weg zu einer Vereinheitlichung der Kommunikation über die sonst stark divergierenden Miasmenkonzepte aufzeigt!

Weitere Themen:
Über Individualisierung
Der Krankheitsbegriff in der Homöopathie

Quellen der Arzneimittelkenntnis

Vom Sinn der individuellen pathologischen Symptome

Vorgehensweise in der Fallbearbeitung und dem Fallmanagement

Diagnostische Klassifikationen

Definition der Charakteristika

Die Sicherung der Arzneimittelreaktion

Kriterien zur Verlaufsdiagnostik

Umgang mit Antikonvulsiva, v.a. bei Kindern

Das posttherapeutische Belastungssyndrom bei Tumorpatienten

Wechselkrankheiten
Inhalt
CD 1 (71:44)
1. Begrüßung (06:46)
2. Einleitung (05:49)
3. Themenübersicht (06:19)
4. Methodik und Verschreibung (06:41)
5. Herings Schlüsselerlebnis (05:14)
6. Strategien homöopathischer Diagnostik (07:02)
7. Über Fallmanagement (07:39)
8. Fallverständnis und Materia Medica (07:03)
9. Zum Krankheitsbegriff (09:08)
10. Quellen der Materia Medica (06:30)
11. Quellenkritik (03:29)

CD 2 (76:41)
1. Verständnis der Krankheitsdynamik (06:33)
2. Was ist echte Arzneireaktion (07:48)
3. Kriterien der Verlaufsdiagnostik (08:12)
4. Was ist kurative Reaktion (09:38)
5. Arbeitshypothese (07:09)
6. Ebenen der Fallbearbeitung (03:40)
7. Fall 1 (Epilepsie): Befunderhebung (09:55)
8. DD Epilepsie (10:07)
9. Antikonvulsiva-Wirkung (05:38)
10. Appendektomie und Tonsillektomie (07:57)

CD 3 (72:55)
1. Fall 1: Klinische Befunde (09:14)
2. Analyse (09:31)
3. Causa / Auslöser / Modalitäten (07:20)
4. Fallverständnis geht vor Analyse (07:31)
5. Zu wenig brauchbare Symptome (07:05)
6. Kriterien der Symptomauswahl (05:35)
7. Erarbeitung einer Arbeitshypothese (08:44)
8. Die Elemente der Störung (06:58)
9. Ein einseitiger Fall (10:51)

CD 4 (79:35)
1. Fall 1: Rubrikenauswahl (09:50)
2. "Kunstrepertorisationen" (08:57)
3. Materia Medicae im Überblick (07:57)
4. Literaturkritik (04:00)
5. Repertorisation (05:57)
6. Artemisia Vulgaris: Klinik (10:21)
7. Abgleich mit Materia Medica (09:31)
8. Literaturempfehlung (05:28)
9. Artemisia Vulgaris: Symptome I (08:35)
10. Symptome II (08:56)

CD 5 (75:53)
1. Fall 1: Wertung der Symptome (09:20)
2. Individualisierung (06:00)
3. Zum Studium der Materia Medica (06:53)
4. Fallmanagement (07:27)
5. Follow-Up: Arzneireaktion (06:49)
6. Fragen (10:42)
7. Anzeichen echter Besserung (06:23)
8. Träume (05:55)
9. Wiederkehr alter Symptome (07:56)
10. Verändertes Reaktionsmust er (08:23)

CD 6 (76:27)
1. Fall 1: Fallverlauf (10:15)
2. Komplementäre Verschreibung: Sulphur (09:09)
3. Reaktion auf Sulphur (10:29)
4. Fragen (09:17)
5. Komplementär- versus Folgezustand (08:44)
6. Wechsel der Symptome (11:12)
7. Phasen- und Zustandswechsel (10:13)
8. Verlaufsdiagnostik (07:05)

CD 7 (70:56)
1. Fall 1: Neue Symptome (07:53)
2. Exkurs: Antikonvulsiva (10:57)
3. Antikonvulsiva II (07:17)
4. Hirnschädigung bei Epilepsie (06:47)
5. Behandlung von Kindern (07:29)
6. Antikonvulsiva III (09:53)
7. Status Epilepticus (05:54)
8. Rubriken (07:55)
9. Antikonvulsiva IV (06:48)

CD 8 (67:18)
1. Fall 1 Familienmanagement (06:57)
2. Nachbetrachtung (07:05)
3. Fall 2 (Sarkomatöser Tumor): Anamnese I (08:48)
4. Anamnese II (06:34)
5. Anamnese III (10:31)
6. Phosphoricum Acidum (10:14)
7. Fallanalyse (07:30)
8. Fallverlauf (09:35)

CD 9 (75:41)
1. Literaturempfehlungen I (10:47)
2. Literaturempfehlungen II (10:24)
3. Fall 3 (Sarkom): Anamnese I (09:22)
4. Analyse I (09:09)
5. Analyse II (Gemüt) (05:28)
6. Repertorisation I (09:05)
7. Repertorisation II (05:59)
8. Follow-Up I (09:12)
9. Follow-Up II (06:11)

CD 10 (70:16)
1. Fall 3: Follow-Up III (07:14)
2. Möglichkeiten und Grenzen (09:42)
3. Fragen (08:22)
4. Regulationsstarre (07:07)
5. Follow-Up IV (03:19)
6. Follow-Up V (10:48)
7. Follow-Up VI (06:47)
8. Posttherapeutisches Belastungssyndrom (07:48)
9. Organon §182 / Dosologie (09:04)

CD 11 (65:23)
1. Fall 3 Follow-Up VIII (12:11)
2. Unerwartete Reaktionen (08:21)
3. Träume / Persistierende Symptome (10:45)
4. Zustandswechsel / Sulphur (09:18)
5. Regeln für Zustandswechsel (11:03)
6. Nachbetrachtung (08:11)
7. Unrealistische Erwartungen (05:31)

CD 12 (77:47)
1. Hahnemann und die Cholera (03:59)
2. Epidemische Erkrankungen (08:20)
3. Übertragbarkeit auf chronische Krankheiten (08:00)
4. Psora (09:46)
5. Hahnemanns Ableitungen I (06:54)
6. Ableitungen II (07:02)
7. Symptome der latenten Psora (06:06)
8. Latente Psora und Grundregulation (06:44)
9. Zusammenfassung (09:04)
10. Krankheit als Entität (07:50)
11. Über Miasmentheorien (03:57)

CD 13 (74:14)
1. Methodische Probleme (09:40)
2. Fall 4 (SPA & Kolitis): Anamnese I (07:10)
3. Kinderwunsch (04:18)
4. Anamnese II (09:27)
5. Opfer-Täter-Dynamik (08:37)
6. Emotionale Regression (06:01)
7. Anamneseabbrüche (03:19)
8. Familienanmnese (06:22)
9. Kolitis-Zeichen (09:51)
10. Aurum Muriaticum Natronatum (09:24)

CD 14 (79:18)
1. Fall 4: Wege zu schlecht geprüften Arzneien (08:47)
2. Wie kommen Wertigkeiten zustande (10:03)
3. Kombinierte Arzneien (09:04)
4. Follow-Up (10:00)
5. Analyse (11:19)
6. Platina: Materia Medica-Vergleich (05:29)
7. Reaktion auf Platina / Analyse (09:18)
8. Erläuterungen zur Rubrikenauswahl (07:52)
9. Nachtrag zu Wahnideen (07:22)

CD 15 (75:16)
1. Fall 4: Arzneireaktion oder Krankheitsschub (06:19)
2. Selbstmanagement des Patienten (06:15)
3. Diagnostisches Warten (08:35)
4. Zustandswechsel / Fallmanagement (08:56)
5. Fragen (11:00)
6. Fallmanagement: Abwarten oder verschreiben (09:48)
7. Fallbeispiel: Lokalbehandlung (08:22)
8. Umgang mit Forderungen des Patienten (09:22)
9. Symptomatische Verschreibung (06:36)

CD 16 (77:22)
1. Fall 4: Analyse /Repertorisation (07:50)
2. Follow-Up (05:19)
3. Über Verlaufsparameter (10:05)
4. Komplementärarznei: Natrium Mur. (10:32)
5. Indikation für psychotherapeutische Begleitung (07:26)
6. Therapeutische Missionierung (06:59)
7. Follow-Up: Zincum (06:49)
8. Arzneireaktion / Analyse (10:56)
9. Umgang mit Schwangeren (11:24)

CD 17 (78:24)
1. Fragen (05:43)
2. Unerfüllter Kinderwunsch (08:08)
3. Datenbank-Recherche (09:02)
4. Exkurs Dosologie: Potenzhöhe bei schweren Krankheiten (06:58)
5. Individuelle Reaktionsfähigkeit (09:40)
6. Krankheitsverläufe besser verstehen (11:56)
7. Ansprechbarkeit auf Arzneien (08:16)
8. Spezifität der Arznei (08:06)
9. Fallbeispiele zur Dosologie (10:32)

CD 18 (76:06)
1. Potenzarten: C-Potenzen / Korsakow / Fincke (06:26)
2. Fluxionspotenzen / Dunham-Potenzen (07:03)
3. Frage (04:07)
4. Primäre Materia Medica: Hering / Allen / Clarke (08:36)
5. Handbücher und Leitsymptomsammlungen (08:41)
6. Handbücher: Dunham / Lippe (06:14)
7. Krankheits-Modelle im Organon (07:12)
8. Fall 6 (Lähmung, Ischialgie & Asthma): Anamnese (09:27)
9. Krankengeschichte I (10:55)
10. Krankengeschichte II (07:20)

CD 19 (75:03)
1. Fall 6: Analyse / Arbeitshypothese (09:36)
2. Vorgehen bei unklaren Akutsituationen (08:23)
3. Strategien für Repertorisationen (06:40)
4. Calcium Carb. (04:03)
5. Follow-Up: Arzneireaktion (08:35)
6. Analyse (07:38)
7. Ischialgie / Analyse (08:49)
8. Analyse / Repertorisation (09:36)
9. Charakteristika neuropathologischer Schmerzen (11:40)

CD 20 (69:02)
1. Fall 6: Reaktion auf Lachesis (09:37)
2. Hinweise auf Wechsel-Krankheit (06:19)
3. Repertorisation: Calcium Carb. (05:08)
4. Follow-Up (04:55)
5. Analyse / Repertorisation: Dulcamara (08:15)
6. Verordnung: Sulphur (07:19)
7. Wechsel-Krankheiten im Organon (08:49)
8. Kennzeichen einer Wechsel-Krankheit (09:44)
9. Zusammenfassung des Seminars (08:53)
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