Sehgal, M. L.

Die Wiederentdeckung der Homöopathie

Die Wiederentdeckung der Homöopathie
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8 Schriften in 3 Büchern, 1.200 S., kart.
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Produktinformationen "Die Wiederentdeckung der Homöopathie"
Entwicklung und Theorie - Praktischer Teil - Fortführung und Differenzierung
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Das Sehgal Lehrbuch aus 1. Hand (in dt. Übersetzung)

Beschreibung

Der Verlag
Die seit einigen Jahren auch in Deutschland verbreitete Sehgal-Methode kann nun in diesem Werk studiert und überprüft werden. In anschaulicher Sprache entwickelt der indische Autor seine Theorie und demonstriert mit vielen praktischen Beispielen und Fallberichten ihre praktische Umsetzung. Kern seiner Lehre ist die Betonung des Geistes- und Gemütszustandes des Patienten bzw. die “Übersetzung” einer Beobachtung in eine Gemütsrubrik.

Manches mutet seltsam an in diesem Buch. Dies fängt bereits beim Titel an, der glauben machen könnte, die Homöopathie sei bis zu Sehgal´s “Wiederentdeckung” verschollen gewesen. Dies geht weiter mit der eigenwilligen Sammlung von verschiedenen Kapiteln (G. Lang) und einem gewissen Dogmatismus in der Darstellung, der naturgemäß sowohl “Anhänger” als auch “Gegner” erzeugt. So haben auch kontroverse Diskussionen über die Bedeutung des Gemütszustandes und die Auslegung entsprechender Organonparagraphen (z.B. §§ 211 - 213) nicht lange auf sich warten lassen. Doch lassen wir uns nicht unnötig ablenken, sondern befassen uns ernsthaft mit diesem Buch, damit wir (wie bei einer Anamnese) die wesentlichen Aspekte aufnehmen und danach (!) bewerten können.

Das Bemühen, den Wesenskern eines Patienten zu erkennen, ist indes nicht neu und wird von vielen Homöopathengenerationen gelehrt und praktiziert. Ein Beispiel aus der Lehrzeit des Rezensenten vor mehr als zwei Jahrzehnten möge dies verdeutlichen:

Ein Patient mit der Hauptbeschwerde “Chronische Diarrhoe” berichtet minutiös über seine Stuhlsymptome mit allen Zeitangaben, Begleitsymptomen und Modalitäten. Am Ende seiner Darstellung überreicht er dem Behandler eine schriftliche Dokumentation des gesamten Krankheitsverlaufes. Ein gefundenes Fressen für einen Homöopathieschüler. So machte ich mich daran, die hochdifferenzierten charakteristischen Symptome sorgfältig zu repertorisieren.

Schließlich kam mein damaliger Lehrer hinzu und wies mich auf ein Symptom hin, das mir im Eifer entgangen war und das den Fall mit einem Schlag lösen sollte. Die Rubrik im Kent hieß “gewissenhaft, peinlich in Kleinigkeiten”, das heilende Mittel war Arsenicum album.

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