Homoeopathia viva

Einzelheft 1/2003

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Brom, Strontium bromatum, Natrium bromatum, Lac vaccinum ...
Mit drei Kasuistiken bildet die Arznei Bromum den Schwerpunkt der Premierenausgabe der... mehr
Produktinformationen "Einzelheft 1/2003"
Brom und seine Verbindungen
Beschreibung
Mit drei Kasuistiken bildet die Arznei Bromum den Schwerpunkt der Premierenausgabe der Homoeopathia viva. Neben Beiträgen zu Strontium bromatum und Natrium bromatum werden noch Fälle folgender Arzneien vorgestellt:

- Carcinosinum
- Lac vaccinum (Morbus Hirschsprung)
- Rosa canina (Hundsrose, Heckenrose)
- Botanisches und Homöopathisches zu den Rosaceae

- Seminarreport: Lithium-c., Osmium, Natrium-c., Conch.

Brom (Bromum, Bromatum)

Bromum, auch als Bromium oder einfach Brom bezeichnet, ist eine Arznei, die u.a. für ihre Wirkung auf Haut (Akne), Drüsen und Atemtrakt bekannt ist. Psychisch sind nicht selten ausgeprägte Schuldgefühle einhergehend mit dem Gefühl, kontrolliert und beobachtet zu werden, vorhanden. Folgende drei Kasuistiken dokumentieren Beschwerden und Besonderheiten der Patienten, denen Brom in potenzierter Form zu mehr Gesundheit verholfen hat.

Ich fühle mich beobachtet lautet der Beitrag von Graziella Sanzo (Saarbrücken), der die Behandlung einer Frau dokumentiert, die die Anwesentheit von jemand Unsichtbaren empfunden hat, der sie beobachtet. Die körperlichen Beschwerden waren Migräne (< bei Erhitzung), ein Kloßgefühl im Hals, ein Taubheitsgefühl im Finger, ein ständiger Hustenreiz  und Nasenbluten.

Ein Hautausschlag, Kopf- und Hüftschmerzen und ein erstickender Husten mit morgendlichem Auswurf, als ob ihr jemand den Hals abdrücken würde, waren die Behandlungsgründe eine Frau beim Heilpraktiker Gerhard Ruster. In der Vergangenheit waren noch eine Hirnblutung und eine Epilepsie aufgetreten. Auch diese Patientin die Empfindung von Geistwesen: Tausend Geister wollen an mir ziehen und holen mir die Energie weg.“ Die Arzneiwirkung nach fünf Monaten fasste sie folgendermaßen zusammen: „Ich habe keine bedeutenden Beschwerden mehr, auch das Ekzem ist ganz weg.“

Schwere Akne geheilt durch einige Gaben Brom bei einem Mann mit der starken Angst, etwas falsch zu machen, dokumentiert der Beitrag von Karl-Josef Müller (Zweibrücken).


Strontium bromatum

Ein interessantes homöopathisches Mittel ist Strontium bromatum, das Aspekte von Bromium mit dem strontiumtypischen Bedürfnis nach Führung und Unterstützung verbindet. Die Patientin suchte wegen Sehnenscheidenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Sensibilitätsstörungen und Verdauungsbeschwerden die Heilpraktikerin Monika Kittler.


Natrium bromatum

Seine Erfahrungen mit Natrium bromatum bei Folgen von sexuellem Missbrauch gibt der griechische Homöopath Dr. med. George Loukas anhand zweier Kasuistiken in dieser Homöopathie-Zeitschrift wieder.


Carcinosinum bei einem Kind


Carcinosinum war die passende Arznei bei einem Kind, das wegen chronisch-rezidivierender Infekte mit Mittelohrentzündungen in Behandlung gebracht worden war. Ingesamt drei Gaben Carcinosinum innerhalb von zwei Jahren, reduzierten nicht nur signifikant die Infektionsneigung, sondern ließen das Mädchen auch viel selbstsicherer und mutiger werden. Die Aussage der Mutter, das ihre Tochter „früher folgsamer und problemloser“ gewesen sei, und dass der vier Jahre ältere Bruder gelegentlich schon mal „leichte Durchsetzungsprobleme“ gegen seine Schwester habe, belegen die ganzheitliche Wirkung von Carcinosinum (Behandlerin: Carmen Post, Pliezhausen).


Lac vaccinum bei einem Fall von Morbus Hirschsprung

Potenzierte Kuhmilch, Lac vaccinum, wurde bei einem Kind mit der Diagnose Morbus Hirschsprung verschrieben. Aufgrund der arzneilichen Wirkung von Lac vaccinum konnte nicht nur ein künstlicher Darmausgang vermieden werden, sondern auch die bisher durchgeführten Einläufe waren nicht mehr notwendig, da keine Obstipation mehr vorhanden war. Wie so oft bei einem sehr gut passenden Arzneimittel besserte sich jedoch noch anderes jenseits der Hauptbeschwerde. Wie die Behandlerin Birgit Nalepa (Waldmohr) zur Arznei Lac vaccinum kam, beschreibt ein fünfeinhalbseitiger Artikel.


Rosa canina, Rosa damascena und andere Rosengewächse

Zwei Artikel widmen sich den Rosengewächsen. Der Erste dokumentiert die Behandlung einer Frau mit chronischen Nebenhöhlenentzündungen, die von der Therapeutin Gertraude Kittler (Gütersloh) Rosa canina erhielt. Der zweite Beitrag (Thomas Schweser) enthält Informationen zu Rosengewächsen aus botanischer, mythologischer und homöopathischer Sicht, wobei speziell auf Rosa canina (Hundsrose, Hagebutte) und die Damaszenerrose, Rosa damascena, eingegangen wird.

Eine weitere Rosa-canina-Kasuistik finden Sie im Sonderheft Hundearzneien.


Seminarmitschrift: Lithium carbonicum, Natrium carbonicum, Osmium metallicum, Conchiolinum (Mater perlarum)

Zum Abschluss erfolgt die Wiedergabe der Fälle eines Videoseminars (Gauting, Januar 2003). Den Anfang bildet Mike Keszler mit der Behandlung eines 30-jährigen Mannes (seborrhoisches Ekzem, schwere Depression) mit Lithium carbonicum. Danach folgt die homöopathische Begleitung der Chemotherapie eines Mannes mit Natrium carbonicum durch Anne Schadde. Nach einem kurzgefassten Kalium jodatum Fall findet sich eine Osmium-Kasuistik. Dieser Patient mit schweren Depressionsschüben und Bluthochdruck wurde anfangs vergeblich mit Arg., Staph., Bism. und Aur. behandelt. Eine Analyse nach Jan Scholten erbrachte dann den Hinweis auf Osmium metallicum. Zum Seminarabschluss zeigte Anne Schadde Fälle dreier kalkhaltiger Substanzen, von denen die Behandlung eines entwicklungsverzögerten Kindes mit Conchiolinum (Perlmutt, Mater perlarum) dokumentiert wird.
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