Homoeopathia viva

Einzelheft 2/2006

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Metalle in der Homöopathie
Der Verlag schreibt: Metalle, elementare Bausteine unserer materiellen Welt, sind seit... mehr
Produktinformationen "Einzelheft 2/2006"
Cuprum, Palladium, Argentum, Platin, Plumbum, Thallium, Germanium ...
Beschreibung

Der Verlag schreibt:
Metalle, elementare Bausteine unserer materiellen Welt, sind seit Jahrtausenden eng verwoben mit der menschlichen Kultur; zum Bau von Jagd- und Verteidigungswaffen, Motoren und Maschinen, als Ersatzwerkstoff im menschlichen Körper oder als Schmuck und Zahlungsmittel. Acht Metalle werden in dieser Ausgabe präsentiert. Neben den Edel- und Schwermetallen Cuprum, Palladium, Argentum und Platin die Nur-Schwermetalle Thallium und Plumbum. Zusätzlich finden Sie zwei Mercurius-phosphoricum-Fälle. Ein Halbmetall ist dagegen Germanium, das ebenfalls mit einer Kasuistik vertreten ist.

Cuprum
Cuprum metallicum gehört zu den bekannteren Arzneien, zumindest was die körperliche Seite betrifft. Wie sich potenziertes Kupfer als homöopathische Arznei bei einem achtjährigen angespannten Kind mit Heuschnupfen präsentieren kann, zeigt eine Falldokumentation von Birgit Nalepa (Waldmohr). In allen drei folgenden Saisonen nach der Verordnung von Cuprum metallicum traten keine allergischen Symptome mehr auf, und auch andere Beschwerden hatten sich dauerhaft gebessert.

Argentum metallicum - Silber
Argentum metallicum, potenziertes Blattsilber, steht meist im Schatten häufiger verordneter Arzneien wie Arg-n. oder Aur. Neben einem chronischem Argentum-Fall (Zwangsgedanken, SinusitisZystitis) von Karl Nolden (Aachen) finden Sie einen ausführlichen Begleitartikel mit Informationen zur Substanz, ihrer Verwendung in Technik und Medizin sowie dem Arzneimittelbild, u.a. ergänzt mit den Erfahrungen diverser Homöopathen.

Palladium
Eine über sieben Jahre nachbeobachtete Palladium-Kasuistik der Berlin Homöopathin Monika Kittler. Die Fallanalyse erfolgte nach dem Gemütsbild, da für die körperlichen Beschwerde (u.a. Heuschnupfen und rezidivierende Sinusitiden) kaum bestätigende Hinweise zu Palladium zu finden waren.

Platin ...
... ist das Homöopathikum, das den 11-jährigen Pablo neun Jahre lang konstitutionell unterstützte. Platin wirkte heilend bei einer seit Jahren bestehenden Stomatitis und im weiteren Behandlungsverlauf bei einer eitrigen Tonsillitis und einer genitalen Warze. Eine Platin entsprechende Geistes- und Gemütshaltung ist in dem Fall von Karl-Josef Müller ebenfalls ersichtlich.

Mercurius phosphoricum ...
... ist gleich mit zwei Fällen vertreten, da Mutter (schuppig-trockene Haut, wässrige Hautbläschem am Fuß) und Sohn (Hausstaub- und MilbenallergieHeuschnupfen) von der Behandlerin Gertraude Kittler (Gütersloh) das gleiche Mittel erhielten. Die sechs Jahre nachbeobachtete Kasuistik der Mutter gewährt zudem ein tieferes Verständnis in die Thematik und Konfliktpunkte von Mercurius phosphoricum.

Thallium metallicum
„Du kannst an mir nicht vorbeigehen – ich bin der Stärkere“ – so der Titel der Falldokumentation eines Mannes, der Thallium aufgrund überfallartiger“ neuralgischer Schmerzen an der rechten Körperseite erhalten hatte. Die Fallanalyse nimmt Bezug auf die Scholten'sche Sichtweise des Periodensystems (Autor: Ralf Almasto Burmeister, Hamburg).

Plumbum – Blei
Plumbum metallicum gilt als eine Arznei für allgemeine sklerotische Zustände mit einer ausgeprägten Tendenz zu Atrophie, Lähmungen und kolikartigen Beschwerden als Begleitsymptom. Hinweisend auf Plumbum gilt die Empfindung, als ob betroffene Stellen nach innen gezogen werden. Als Krankheitsbilder werden bei Plumbum u.a. Multiple Sklerose, Progressive Muskelatrophie, Sklerose des Rückenmarks, Arteriosklerose und Bluthochdruck erwähnt. Eine Arznei vornehmlich für ältere Menschen!? Der Plumbum-Fall in dieser Ausgabe dokumentiert die Behandlung einer 17-jährigen Patientin. Körperlich bestanden chronische Magen-, Rücken- und Unterleibsschmerzen. Hinweisend auf Plumbum war die Beschreibung ihrer Bauchschmerzen: „Es sind ziehende Schmerzen, als ob von innen jemand alles reinziehen würde.“ Doch auch das Gemütsbild weist deutliche Plumbum-Elemente auf: Misstrauen, Gefühlskälte und destruktives Verhalten. Ein paar beispielhafte Aussagen: „Meine jetzige Freundin hat Epilepsie. Ich habe ihr den Kopf gegen die Wand geschlagen, das war eine Kurzschlussreaktion ... Ich spiele immer was vor, ich lüge, ohne rot zu werden ... Meine Freunde denken, ich sei asozial. Letztens war eine Schlägerei, das finde ich asozial. Ich mache jemanden psychisch fertig, bevor ich draufschlage.“ (Behandlerin: Graziella Sanzo, Saarbrücken.)

Germanium metallicum
Nach dem Germanium-Beitrag in der Ausgabe 01/04 finden Sie eine weitere Germanium-Kasuistik in der Homoeopathia viva. Der achtjährige Tobias kam wegen einer Recht-Leseschreibschwäche und Konzentrationsstörungen in die Praxis. Die Spur zum heilenden Germanium legten seine auffälligen Träume von Krieg, Bomben, toten Soldaten und Erschießungen. Sein Selbstbewusstsein war durch die mangelhaften schulischen Leistungen deutlich beeinflusst. In Jeremy Sherr's Prüfung von Germanium metallicum kann man dazu lesen: „Wenn ich mich vergleiche, fühle ich mich wertlos und als Nichts. ... Gefühl totalen Versagens.“ Welche Fortschritte die Gabe von Germanium bewirkte, können Sie in einem sechsseitigen Beitrag lesen (Behandlerin: Francoise Deschamps, Gönnheim).

Carboneum hydrogenisatum
Carboneum hydrogenisatum ist eine Arznei, die im Boericke mit gerade einmal sechs Zeilen erwähnt wird. Sechs DIN-A4 Seiten dagegen umfasst die Wiedergabe der Behandlung einer spirituellen Heilerin (Beschwerden: Hyperthyreose, Darmblutungen, Depressionen) mit Carboneum hydrogenisatum. Aussagen der Patienten wie „Einmal hatte ich im Himalayagebirge ein wahnsinniges Erlebnis. Ich glaube, da hat meine spirituelle Erweckung statt gefunden. Es hat mich total aus meinem Körper rausgezogen“ und „Die Alltagsrealität war die Hölle und meine spirituelle Welt das Paradies“ erinnern stark an den Wasserstoff Hydrog., jedoch gab es Gründe, dem Mischgas Carboneum hydrogenisatum das Vertrauen zu schenken. Das Carboneum hydrogenisatum eine etwas spacige Arznei zu sein scheint, drücken schon folgende Hinweise im Boericke aus: „Benommenheit. Außerordentliches Gefühl der Zufriedenheit. Alle Gedanken erscheinen in einem Augenblick wie auf einem inneren Spiegel.“ (Autorin: Monika Kittler.)
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