Homoeopathia viva

Einzelheft 1/2008

Einzelheft 1/2008
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Hecla lava, Adamas, Pyrit, Marmor, Granit, Lapis albus, Aquamarin ...
Der Verlag schreibt: In dieser Ausgabe erwarten Sie Fälle und Beiträge zu folgenden... mehr
Produktinformationen "Einzelheft 1/2008"
(Edel)Steine
Beschreibung

Der Verlag schreibt:

In dieser Ausgabe erwarten Sie Fälle und Beiträge zu folgenden Steinen:
- Hecla lava
- Adamas (Diamant)
- Aquamarin
- Pyrit (Eisen-Schwefel-Verbindung)
- Lapis albus
- Lapislazuli
- Granit
- Marmor
- Schneeflockenobsidian
- Rosenquarz

Die Entstehung von Gesteinen
Zur Einstimmung führt Sie ein Artikel von Thomas Schweser in die Welt der Gesteine. Wie und unter welchen Bedingungen entstehen Steine? Was ist ein Kristall? Und was ist ein Magmatit, was ein Sedimentgestein und was ein metamorphes Gestein?
Den Abschluss bildet eine tabellarische Übersicht von über 70 Steinen, Edelsteinen und Mineralien, die in potenzierter Form bei insgesamt 14 Arzneiherstellern und Apotheken erhältlich sind.

Hecla lava - Polyarthritis und Knochennekrosen
Hecla lava war die Arznei der Wahl für den Therapeuten Jürgen Brand (Lemgo) bei einer Frau mit Polyarthritis, gastritischen Beschwerden, Knochennekrosen in den Füßen und Eiterungstendenzen an verschiedenen Körperstellen (Wunden, Nagelbett, Kiefer). Einige Gaben Hecla lava in den Potenzen LM6, C30, C200 und C1000 führten zu einer Heilung oder zumindest deutlichen Besserung der aufgeführten Beschwerden, wie auch beim Heuschnupfen und dem inneren Getriebensein. Bei der Knochennekrose bewirkte Hecla lava eine deutliche Schmerzlinderung. Ein operativer Eingriff wurde durchgeführt, ein Rezidiv trat innerhalb des nächsten Jahres nicht auf.

Diamant - Adamas - der Unbezwingbare
Diamant (Adamas) erhielt eine beruflich unter enormem Druck stehende Selbstständige aufgrund ihrer depressiven Verstimmung und chronisch-rezidivierender Infekte. Ihre depressive Stimmung, geprägt von verzweifeltem Hochleistungsdruck mit dem Gefühl der zu geringen Wertschätzung, der Trennungsschmerz und ein verzweifelter Wunsch nach Beziehung und Mutterschaft waren Anlass für die zuvor vergeblich verordneten Arzneien Aur-m., Ph-ac. und Nat-m. Erst nach Adamas zeigte sich eine anhaltende Besserung im Emotionalen wie auch im Körperlichen (Behandlerin: Monika Kittler).

Adamas - vom Verlangen, brillant zu sein
Ein weiterer Artikel zu Adamas gibt die Praxiserfahrungen dreier Homöopathen wieder, darunter von Camilla Sherr, deren Ehemann Jeremy Sherr Adamas geprüft hatte, und von Peter Tumminello (Australien), der neben Adamas weitere Edelsteine jeweils zwei Arzneimittelprüfungen unterzogen hat (Autor: Thomas Schweser).

Aquamarin anstatt Silicea
Die Patientin dieser Fallbeschreibung weist viele Beschwerden und Empfindungen von Silicea terra auf: ein Fersensporn mit stechendem Schmerzcharakter, eingewachsene Zehennägel, ausgeprägte Zahnschmelzschwäche, eitrige Zahnwurzelabszesse, Furcht vor Nadeln („Einmal war ich dabei, wie jemand eine Spritze bekam. ... Da bin ich umgefallen.“), Versagensängste und eine ausgeprägte Frösteligkeit („Mir ist wohler, wenn ich auch im Sommer eine Decke habe.“). Hauptgrund der Behandlung waren aber neben Tumoren der Nervenenden v. a. eine ausgeprägte Müdigkeit („Auch im Studium bin ich ständig eingeschlafen, beim Zahnarzt und auch beim Autofahren.“). Warum die Saarbrückener Behandlerin Graziella Sanzo anstatt Silicea das Silikat Aquamarin verordnete, lesen Sie in der sechsseitigen Dokumentation auf den Seiten 16 bis 21.


Auszüge aus dem Verreibungsprotokoll von Aquamarin
Auf zwei Seiten finden Sie die Zusammenfassung einer Blindverreibung eines Aquamarins bis zur C3 vom September 2000 (Leitung: Marco Riefer).

Lapis albus bei Nephrolithiasis und Psoriasis
Eine fast schon vergessene Steinarznei ist das von Grauvogel in die Homöopathie eingeführte Fluorcalciumsilicat Lapis albus. Der italienische Arzt Dr. Giacomo Merialdo beschreibt den Fall eines Mannes, der seit langem an Psoriasis und chronischen Nierensteinen sowie in letzter Zeit zunehmend auch an einer Psoriasis-Arthritis leidet. Er bezeichnet sich als einen sehr verschlossenen Menschen, der, nach seinen Freizeitaktivitäten und Hobbys befragt, u. a. erwidert: „Ehrlich gesagt mache ich nichts, weil ich stets zur Arbeit gehe. Allein zu sein ist für mich ein Vorwand, um nichts zu tun. ... Ich gehe ins Büro, weil ich seit der Scheidung in einer winzigen Wohnung nur zum Schlafen lebe. Daher habe ich im Büro alles, was ich benötige. ... Wenn ich einen lebhaften Freund habe, dann wird mir seine Gesellschaft bald zu viel.“ Arzneien wie Berb., Nat-ar., Aur-m-n. oder Benz-ac. wurden vergeblich verordnet, bis Lapis albus den Durchbruch erbrachte. Wenige Tage nach Lapis albus LM1 sind eine Menge Nierensteine schmerzfrei abgegangen. Sieben Monate später waren Nierensteine nicht mehr nachweisbar. Die Psoriasis ist fast völlig verschwunden, zu den arthritischen Beschwerden sagt er: „Ich kann Dinge tun, die ich seit Jahren nicht mehr gemacht habe, wie zum Beispiel die Treppen mit Geschmeidigkeit hochgehen, ohne etwas zu spüren. Und die Knie sind nicht mehr angeschwollen, obwohl ich keine Entzündungshemmer mehr einnehme.“ In den folgenden vier Jahren hat der Patient weder Nierensteine, noch die Psoriasis oder Gelenkschmerzen erwähnt. Anstatt sich lange im Büro aufzuhalten, verbringt er seine Freizeit mit seiner neuen Lebensgefährtin beim Segeln und Kajakfahren.

Pyrit - eine Schwefel-Eisen-Verbindung
Pyrit, das „Katzengold“, wurde einem sich wegen eines Hautausschlages in Behandlung befindlichen Kind verordnet, bei dem zwar die Symptomatik wenig homöopathisch Griffiges bot, dafür aber deutlich vorhandene Affinitäten zu Katzen und glitzernden Steinen („Katzengold“) den Pyrit anklingen ließen. Folgende Wesenszüge - „Mit meinen Brüdern kämpfe ich ... Sie geht in Opposition ... Sie hat ihren eigenen Kopf ... Streit geht sie nicht aus dem Weg“ - bestärkten den Gedanken an eine eisenhaltige Arznei bei der Behandlerin Birgit Nalepa (Waldmohr).

Lapislazuli
Eine Kasuistik des Lapislazuli bei einer depressiven und sich überverantwortlich fühlenden Frau von Anne Schadde (München), die den blauen Stein im Jahre 1999 einer homöopathischen Arzneimittelselbsterfahrung (HAMSE) mit zwölf Freiwilligen unterzogen hat. Informationen zum Stein und den grundlegenden Themen der HAMSE gewähren erste Einblicke in das Heilungspotenzial des Lapislazuli.

Heilung eines Asthma bronchiale durch Granit
Einen tiefen Einblick in die Thematik eines Granit-Patienten gewährt diese Falldokumentation, da das potenzierte Granit zur völligen und auch dauerhaften Ausheilung eines Asthma bronchiale führte, was aufgrund eines neun Jahre andauernden Kontaktes zum Behandler Karl-Josef Müller (Zweibrücken) als gesichert gilt.

Granit - verordnet nach der Empfindungsmethode nach Sankaran
Ein Hautausschlag mit massivem Juckreiz war der Anlass für eine homöopathische Behandlung. Die entsprechende Anamnesemethode erbrachte dann Aussagen wie „alles fällt auseinander ... wie Kies, das hin- und hergeschubst wird ... Felsen, die den Wellen standhalten ... der Felsen von Gibraltar. Er scheint sehr stark zu sein“, was den Behandler Dr. Jayesh Shah (Indien) zur heilenden Arznei Granit führte (Wiedergabe: Ralf Almasto Burmeister, Hamburg).

Marmor anstatt Pall.
Marmor ist sich ihrer kühlen Schönheit bewusst; mit ihrer eleganten Gestik und ihrem kokettierenden Augenspiel weiß sie andere zu bezaubern. Sie ist die eifersüchtige Prinzessin im weißen Kleid und möchte hofiert und bedient werden.“ Diese Sätze, entnommen der Materia medica „Wissmut“, wiesen in dem folgenden Fall von Karl Nolden (Aachen) auf eine Patientin hin, die wegen Epistaxis und Eifersucht in Behandlung gekommen war, und initial Pall. verordnet bekommen hatte. Aber erst nach Marmor (Repertorien: Lapis marble Connemara, Marble white) kam es zu deutlichen Heilungsschritten im Körperlichen wie im Emotionalen.

Furcht vor Ansteckung - zwei Fälle von Obsidian (Schneeflockenobsidian)
Eine ausführliche Kasuistik wie auch die Zusammenfassung eines weiteren Falles des Schneeflockenobsidian gewähren ein deutliches Bild dieser Arznei. Dass auch Obsidian wie der Aquamarin ein Silikat ist, zeigen eine Reihe Silicea-typischer Symptome, wie Furcht vor Nadeln und Wespen, Unverträglichkeit von (Mutter-)Milch, Zahnschmelzdefekte und zwanghaft-rigides Verhalten. Welche Eigenheiten aber auf den Obsidian hinweisen und wie die Patienten auf die Arzneigabe reagierten, können Sie auf fünf Seiten lesen. So viel sei schon verraten: Der Schneeflockenobsidian ist eine Arznei für Menschen mit neurotischer Furcht vor AIDS, Infizierung durch Blut und herumliegenden Spritzen und daraus resultierendem Waschzwängen (Autorin: Graziella Sanzo).

Rosenquarz
Eine erste Annäherung an den potenzierten Rosenquarz bietet Gertraude Kittler (Gütersloh) mit ihrer Falldarstellung einer Frau mit chronischem Scheidenpilz. Alles drehte sich bei ihr um das Thema schwierige Liebesbeziehungen.
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