Homöo-Rätsel

Laryngitis
Frau R., 20 Jahre, besuchte ein Meeting, war einem Schneesturm ausgesetzt und machte Stimmübungen. Auf dem Weg nach Hause spürte sie ein leichtes Kratzen und Stechen im Kehlkopf, gefolgt von Husten, ohne Auswurf. Nachts, Trockenheit und Schmerzen im Hals mit Fieber, Heiserkeit und ein tiefer Husten kruppösen Klangs setzten ein. Artikulation wurde schwierig und die Heiserkeit nahm zu. Sie verlor ihre Stimme und die Patientin konnte nicht mehr als ein Flüstern herausbringen. Währenddessen klagte sie über Schmerzen im Hals und ein Stechen im Kehlkopf. Aconitum C6 wurde ihr zuerst verschrieben, woraufhin das Fieber zurückging. Hepar sulph. C6 wurde gegeben und bevor weitere 24 Stunden vergingen, änderte sich die Art des Hustens - ,weißlicher mit Schleim besetzter Auswurf, in dem keine Spuren von Blut zu finden waren. Während der nächsten 24 Stunden verschwand der Schmerz und das Stechen im Kehlkopf fast vollständig und der Husten war weniger schlimm; blieb gleich für die nächsten ein bis zwei Tage, Auswurf beträchtlich zäh, grünlicher Schleim. Husten wurde schlimmer in der Nacht. Hyoscyamus C6, zwei oder drei Dosen; Menge des Auswurfs vervielfältigte sich, und eine recht große Anzahl dicker Klumpen schweren Schleims wurden ausgehustet. Außerdem war keine Wiederkehr der Stimme festzustellen.
B. Fincke verordnete die homöopathische Arznei jeweils eine Gabe in C30 und C200 mit guter und schneller Wirkung; die Heiserkeit verschwand und die Patientin konnte wieder laut sprechen.
(Li: Choudhuri, N.N.: A Study on Materia Madica)