Ahlbrecht, Dr. Jens

Die semiotische Diagnostik und Homöopathie (Homeo Webinar)

  • SUN10292
15.01. - 15.03.2020
Online Kurs mit Jens Ahlbrecht
Weitere Infos / Anmeldung Jürgen Wiering HP und Dr. phil. Susan Möller-Wiering HP Klinter... mehr
Produktinformationen "Die semiotische Diagnostik und Homöopathie (Homeo Webinar)"
Beschreibung

Weitere Infos / Anmeldung
Jürgen Wiering HP und Dr. phil. Susan Möller-Wiering HP
Klinter Weg 2, 24768 Rendsburg
+49 (0)4331 4388480
www.punctumsaliens.net
https://elopage.com/s/punctumsaliens?group_id=500


Kurzbeschreibung:
Einführung in das spannende Thema der Semiotik, der alten Krankheitslehre. Die Verknüpfung mit der Homöopathie ist nicht nur interessant, weil die alten Homöopathen sich in eben dieser pathologischen Welt bewegt haben und entsprechende Begrifflichkeiten und Verknüpfungen an vielen Stellen auftauchen; vielmehr können wir auch in der heutigen Praxis und vor dem Hintergrund modernster Diagnosemethoden diese alte Kunst für uns nutzen. 
An 8 Webinarabenden (Mittwoch um 19.00 Uhr) wird Jens Ahlbrecht sein profundes Wissen und seine Erfahrungen live mit dir teilen. Über einen moderierten Chat können Fragen direkt geklärt werden. Für die Vor- und Nachbereitung der Webinare steht dir zusätzlich ein Onlinekurs zur Verfügung, in dem du Lernmaterialien und Übungsfälle abrufen kannst.
Rabatte:
Frühbucher zahlen bis zum 14.11.2019: 210,00 € statt 240,00 €
10% für Zertifizierte Therapeuten der SHZ und des BKHD, sowie VKHD-Mitglieder
Voraussetzungen:
Das Seminar ist sowohl für Semiotik-Einsteiger als auch für in der Materie schon weiter Fortgeschrittene geeignet. Literatur ist für diesen Kurs nicht erforderlich. Erforderliche Arbeitstexte werden bereitgestellt. 
Fortbildungspunkte inkl. Selbstlernanteil: 
Für die Anerkennung als Fortbildung seitens der SHZ und des BKHD werden 15 klinische und 5 homöopathische Punkte bescheinigt. 
Freischaltung der Unterlagen: 15.1.2020
Webinartermine 2020:
22.1., 29.1., 5.2., 12.2., 19.2., 26.2., 4.3. und 11.3. jeweils von 19.00 bis 20.30 Uhr
Technische Voraussetzungen:
Eine stabile Internetverbindung sollte vorhanden sein. Eine Webcam ist nicht erforderlich. Die Webinare und Onlinekurs können auch von mobilen Geräten besucht werden. Hier kannst du dein Gerät und die Verbindung testen: https://www.zoom.us/test
Sollte es Probleme geben, rufe uns gern an - wir helfen gern: 04331 4388480
Mehr zum Inhalt:
Semiotik, die ärztliche Zeichenlehre, bezeichnet die Kunst, aus Krankheitszeichen Rückschlüsse auf die Lokalisation (betroffenes Organ bzw. Gewebe) sowie auf die Art des pathologischen Prozesses zu ziehen. Hierzu werden sowohl objektive, d.h. vom Behandelnden beobachtete, als auch subjektive, d.h. vom Kranken berichtete Symptome verwendet.
Grundlage des semiotischen Wissens von der Bedeutung einzelner Krankheitszeichen ist das über Jahrhunderte durch exakte Beobachtung von Krankheitsprozessen und -verläufen gesammelte medizinische Erfahrungswissen. Auf Hippokrates zurückgehend und im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert, erlebte die Semiotik ihre letzte und zugleich größte Blütezeit im 19. Jahrhundert, als die an den Kranken gemachten Beobachtungen zudem post mortem durch Sektionsergebnisse validiert werden konnten.
Dokumentiert wurde das semiotische Wissen in einer Vielzahl von Publikationen und Lehrwerken, von denen die wichtigsten in den letzten Jahren wieder zugänglich gemacht wurden (Sprengel, Albers, Suckow, Küttner u.v.a.).
Indem die Semiotik – und dies gilt ungebrochen auch im 21. Jahrhundert – eine sichere Diagnose jenseits der mit unverbindlichen Diagnosebezeichnungen belegten Syndrome der heutigen Lehrmedizin gestattet, trägt sie maßgeblich zur Bestimmung der anatomischen Wirksphäre bei und ist deshalb bei der homöopathischen Fallanalyse und Mittelfindung von allergrößtem Nutzen.
Bereits in der (überaus erfolgreichen) Homöopathie des 19. Jahrhunderts spielte die Frage, was im jeweiligen Krankheitsfall jenseits der bloßen Symptomentotalität das zu Heilende sei und welche Implikationen dies für die Mittelwahl habe, eine entscheidende Rolle. Denn nur, wer erkennt, welche lokalen oder allgemeinen Symptome des Kranken zur Krankheit gehören, kann die wahrhaft individuellen Symptome des Krankheitsfalles identifizieren. Wichtige Vertreter dieser semiotisch basierten Homöopathie waren Mitte des 19. Jahrhunderts neben vielen anderen G.H.G. Jahr, B. Bähr und B. Hirschel.
In diesem Sinne liefert das Seminar eine Einführung in das semiotisch basierte Krankheitsverständnis der Medizin des 18. und 19. Jahrhunderts und zeigt dessen weitreichenden Einfluss sowohl auf das homöopathische Konzept Hahnemanns als auch auf die Erstellung homöopathischer Arbeitswerkzeuge (z.B. von G.H.G. Jahr, B. Bähr, B. Hirschel). Vor allem aber illustriert es anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Praxis des Referenten dessen Bedeutung für die homöopathische Fallanalyse und Mittelfindung. Zentral ist hierbei der Nachweis der Praxisrelevanz des semiotischen Wissens auch und gerade für die heutige Zeit!
Themen des Kurses:
  • Semiotik der Schmerzempfindungen
  • Bedeutung der semiotischen Diagnose für die Mittelfindung
  • Allgemeine Einführung in die Semiotik und ihre Arbeitswerkzeuge
  • Primäre und abhängige Symptome (Kasuistik)
  • Semiotik der Zahnschmerzen
  • Semiotisch-homöopathische Übungskasuistiken
  • Patho-semiotisches Studium der RAL (Pharmakodynamik)
  • Diathese und Mittelwahl in chronischen Krankheitsfällen
Rücktrittsbedingungen:
Bis zu 4 Wochen vor Kursbeginn (15.1.): Volle Erstattung abzüglich 10,00 € Verwaltungsgebühr.
Bis 14 Tage vor Kursbeginn (15.1.): 50 % Erstattung.
Später: Keine Erstattung.
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