Kohl, Michael

Ausbildung zur Arbeit mit dem Symptomenlexikon

Ausbildung zur Arbeit mit dem Symptomenlexikon
  • SUN10323
München
Teil 1 - 3
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Produktinformationen "Ausbildung zur Arbeit mit dem Symptomenlexikon"
Termine: 16.-17.03. / 11.-12.05. / 16.-17.11.2019
Beschreibung

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www.homoeocampus.de

Ausbildung zur Arbeit mit dem Symptomenlexikon
mit Michael Kohl

Mit dem Symptomenlexikon (kurz: SL) können wir mit einer bisher nie gekannten Sicherheit und Exaktheit die charakteristische Wirkung unserer Arzneien in Erfahrung bringen und somit auch für die Similefindung in der Praxis anwenden. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Einweisung in das Homöopathieverständnis Hahnemanns. Hier stellt sich nämlich sehr oft zur größten Überraschung der Teilnehmer heraus, dass unser heutiger Ausbildungs- und Wissensstand sowohl der Ärzte wie auch der Heilpraktiker überwiegend von Kents Vorstellungen über die Homöopathie geprägt ist bzw. durch die Ideen moderner Strömungen. Insofern werden die theoretischen und methodischen Unterschiede zwischen Hahnemann und seinen engsten Mitarbeitern Jahr, Bönninghausen und Hering auf der einen Seite und dem heutigen Homöopathieverständnis auf der anderen Seite herausgearbeitet.

Einführung und Grundlagen

Michael Kohl erläutert zuerst einmal, was sich im Similegesetz überhaupt wie ähneln soll. Was sind die charakteristischen Symptome beim Patienten? Was ist das Charakteristische einer Arznei? Welche klaren Hinweise Hahnemanns gab es, um zu verstehen, was er unter einer charakteristischen Arzneiwirkung verstand?

Es wird das besondere Konzept des Symptomenlexikons (SL) erklärt sowie dessen Aufbau und Anwendungsmöglichkeiten (Arzneimittelstudium und Fallanalyse). Es wird nachgewiesen, wieso gerade das SL in idealer Weise geeignet ist, das Similegesetz umzusetzen und dadurch eine deutlich präzisere Auskunft über die Wirkungsweise der Arzneien geben kann, als jedes der bisher bekannten Repertorien.

 

Der Referent wird zeigen, worin sich die Arbeit mit dem SL nach Hahnemann von allen bisherigen Schulen der Homöopathie unterscheidet, weshalb so viel Wert auf die Prüfungssymptome gelegt wird, welche (guten) Gründe gegen die Verwendung klinischer Heilerfahrungen sprechen und wie sich das alles im Arbeitsalltag einer großen Praxis umsetzen lässt.

 

Die große Stärke des SLs im Vergleich zu anderen homöopathischen Werkzeugen zeigt sich in der deutlich erhöhten Verschreibungssicherheit. Hier lässt sich mit einer bis dahin nicht gekannten Gewissheit die genaue Wirkung einer Arznei bestimmen. Denn je sicherer man diese kennt, desto sicherer wird der Heilerfolg.

Am jeweils zweiten Tag eines Seminars stellt Michael Kohl viele Fälle ausschließlich aus seiner eigenen Praxis vor. Die Kasuistiken beinhalten sowohl akute, als auch chronische Krankheiten, z.T. mit fortgeschrittener Pathologie. Sämtliche chronischen Fälle wurden vier Jahre nachbeobachtet (eine alte Forderung Bönninghausens).
In Teil 2 der Ausbildung geht es um die Methodik und die konkrekte Anwendung.
Hier wird die ganze Palette der Anwendungsmöglichkeiten vermittelt. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:

  • Wie erlangen wir Sicherheit über die Arzneiwirkung eines Mittels?
  • Welche Folgen hat das für die Anamnese und wie sollte sie aussehen?
  • Wie geht es danach weiter?
  • Auswertung der Anamnese
  • Herausarbeiten der wahlanzeigenden Symptome
  • Similebestimmung in vier Schritten
  • Besonderheiten in der Kinderbehandlung mit pädiatrischem SL-Fragebogen
  • Lösungsansätze bei schwierigen Fällen
  • Verschiedene Reaktionsmuster auf die Arzneigabe etc.

Auch hier wird am zweiten Tag anhand vieler eigener Kasuistiken das Erklärte des Vortrags praktisch eingeübt.

Es werden Wochen vor Seminarbeginn  Fälle des Referenten zugeschickt, die jeder Teilnehmer zu Hause in Ruhe ausarbeiten kann. Diese Kasuistiken werden dann auf dem Seminar gemeinsam besprochen.

Feinheiten der Similebestimmung mit dem SL und die Therapie der chronischen Krankheiten nach Hahnemann

In diesem dritten Teil der Ausbildng besteht das Ziel, die eigene Sicherheit in der Bildung von Zeichenkombinationen zu erhöhen. Es werden vier Fälle des Referenten zugeschickt, die jeder Teilnehmer zu Hause analysiert und dann in ZKs übersetzt. In der Folge werden diese hierarchisiert und als Zeicheninbegriff in Form eines Diagramms zusammengefasst, so wie dies bereits in SL II eingeübt wurde. Diese Kasuistiken werden dann auf dem Seminar gemeinsam ausgearbeitet.

Es werden Ergebnisse der SL-Forschung dargelegt und gezeigt, welche praktischen Konsequenzen sie haben, wie etwa:

  • Was sind „sich selbst relativierende Modalitäten“
  • Was sind „Scheinmodalitäten“
  • Oder was sind „0-Symptome“?
  • Warum sind die neueren Symptome des Patienten oft wichtiger als alte?
  • Gibt es eine Hierarchie der Zeichen? Und wie sieht sie aus?
  • Verwendet die SL-Homöopathie eigentlich noch die Causa?
  • Einordung der Geist und Gemütssymptome etc.

Wegen der  häufigen Nachfrage und der Bitte um Klärung wurde dem Seminar ein weiteres Kapitel hinzugefügt:

  • Chronische Krankheiten – Was war Hahnemanns Problem?
  • Wie behandelt man die chronischen Krankheiten nach Hahnemann?
  • Was verstand er unter der Unterdrückung von Symptomen?
  • Es wird der Frage nachgegangen, ob man mit homöopathischen Arzneien unterdrücken kann?
  • Wie sah Hahnemanns Verständnis der Miasmen aus?
  • Was ist von den modernen miasmatischen Strömungen zu halten?

Es werden Wochen vor Seminarbeginn vier Fälle des Referenten zugeschickt, die jeder Teilnehmer zu Hause in Ruhe ausarbeiten kann. Diese Kasuistiken werden dann auf dem Seminar gemeinsam besprochen.

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