Winter, Norbert / Michels, Hans-Lothar

Homöopathie im Feld von persönlicher Erfahrung und objektivierender Wissenschaft.

Homöopathie im Feld von persönlicher Erfahrung und objektivierender Wissenschaft.
  • SUN11288
Mücke
Wie sich hermetisches Denken und der Pauli-Jung-Diskussionsprozess auf die homöopathische Praxis auswirken.
Weiter Infos / Anmeldung Ute Maria Wentzel, Mariahilfstr. 27, 55411 Bingen Tel.: 06721-9884520... mehr
Produktinformationen "Homöopathie im Feld von persönlicher Erfahrung und objektivierender Wissenschaft."
16.-17. November 2018
Beschreibung

Weiter Infos / Anmeldung
Ute Maria Wentzel, Mariahilfstr. 27, 55411 Bingen
Tel.: 06721-9884520 Fax: 06721-9884530
ute.wentzel@web.de
www.welt-der-homoeopathie.de


FORTBILDUNGSVERANSTALTUNG
in Mücke (PLZ 35325 )
am Freitag 16.11.2018 – 15.00-21.00 Uhr und Samstag 17.11.2018 - 10.00-18.00 Uhr

Homöopathie im Feld von persönlicher Erfahrung und objektivierender Wissenschaft.
Wie sich hermetisches Denken und der Pauli-Jung-Diskussionsprozess auf die homöopathische Praxis auswirken.

Anfangs des 20. Jahrhunderts entdeckten Physiker, dass sich die Teilchen der Materie im Experiment so verhalten,
dass sie alle Regeln der bisherigen („klassischen“) Physik sprengten. Unter anderem mussten sie zu ihrem
Schrecken erkennen, dass die gewohnte Trennung der Welt in Beobachter (Subjekt) und Beobachtetes (Objekt)
nicht mehr galt. Das Verhalten der beobachteten Teilchen zeigte sich davon abhängig, in welcher Weise diese
beobachtet wurden. Die Ergebnisse dieser Experimente mündeten in der Formulierung der „Komplementarität“
durch Niels Bohr sowie in der „Kopenhagener Erklärung“ von1927 durch Niels Bohr, Werner Heisenberg und
Wolfgang Pauli
Wolfgang Pauli und C.G. Jung setzten bis zum Tode Paulis 1958 den Diskussionsprozess über ein modernes,
umfassendes, wissenschaftliches Denken fort. Es war klar, dass dieses nicht länger auf einer reduktionistischen
Subjekt-Objekt-Trennung gründen konnte. Sie suchten deshalb u.a. im hermetischen Denken und in der Bildersprache
der Alchemie nach Antworten, da sich dort frappierende Ähnlichkeiten zu den Erkenntnissen der
modernen Physik fanden. Pauli und Jung entwickelten aus diesen Betrachtungen heraus die „Quaternität“,
ein neues Weltbild als Grundlage einer modernen Wissenschaft.
Vor dem Hintergrund dieses Denken stellen sich eine ganze Reihe von Fragen für die homöopathische Praxis:
Können wir noch Hahnemanns Spruch vom vorurteilslosen Beobachter aufrechterhalten? Gibt es auch bei uns
Therapeuten so etwas wie unbewusste, unerlöste Themen, und in welcher Weise beeinflussen diese unsere
Anamnesen und unsere Arzneifindung (Schatten)?
Können wir in unserer Praxis noch länger die Trennung zwischen Subjekt (Therapeut) und Objekt (Patient) aufrecht
erhalten oder entwickelt sich so etwas wie ein Prozess zwischen Subjekten, der je nachdem wie sich die
therapeutische Beziehung entwickelt, ganz verschieden laufen kann? Gibt es dann überhaupt noch ein objektiv
zu bestimmendes Simile oder haben wir es von Fall zu Fall mit der Entwicklung eines intersubjektiven Similes
zu tun, das je nach Entwicklung der Beziehung ganz verschieden sein kann? Was ist von dem Hahnemannschen
Satz: „Machts nach, aber machts genau nach“, zu halten? Oder gibt es den objektiv richtigen Weg zum Simile
nicht, wie es sich an den nahezu unüberschaubaren Ansätzen der homöopathischen Wege einschließlich Miasmentheorien
zeigt? Ist nicht vor diesem Hintergrund der Begriff des Konstitutionsmittels und des Simillimums obsolet?
Genauso wie der Anspruch, homöopathisches Wirken in Statistiken abbilden zu wollen? Das sind nur einige
wenige Fragen die wir nach Darstellung des sachlichen Hintergrunds mit Ihnen/Euch diskutieren wollen.
VERANSTALTUNGSORT:
Landhotel Gärtner, 35325 Mücke, Bahnhofstr. 116 (nur 200 m bis zum Bahnhof),
Zimmerreservierung Tel.: 06400-9599-0
TEILNEHMERGEBÜHREN: Bezahlung bar vor Ort
Für Mitglieder und Förderer unseres Landesverbandes (Hessen/RLP/Saarland): Euro 100,00
Für Mitglieder anderer DZVhÄ-Landesverbände: Euro 150,00 - Für Gäste: Euro 250,00 /// Studenten: Frei

 

Die Referenten
Herr Dr. rer. nat. Norbert Winter:
Geboren 1960, 1978-1986 Studium der Physik, 1986-1988 Zivildienst und Beginn des intensiven Studiums
der Homöopathie, 1988-1993 Promotion und Forschungsarbeit in Elementarteilchenphysik (CERN/Genf),
seit 1991 Praxistätigkeit (Klassische Homöopathie), 1997 Gründung der "Schule für Klassische Homöopathie"
in Karlsruhe, seit 1999 Vertiefung der Bogerschen Fallanalyse und Methodik in ihrer praktischen Anwendung,
seit ca. 2002 Beschäftigung mit dem Pauli-Jung-Dialog (Grenzbereich Physik-Psychologie) und den Folgen
für die Homöopathie, seit 2016 Vertiefung der medizinischen Semiotik in der Praxis.

Herr Hans-Lothar Michels:
Geboren 1951, Arzt seit 1977, 1986 Beginn des Homöopathie-Studiums, seit 1988 in eigener Praxis niedergelassen,
zunächst als Praktischer Arzt mit Kassenzulassung, seit 2008 in eigener Privatpraxis. Von 1998 bis 2008
Leiter der Homöopathie-Schule in Eisenach zusammen mit Rainer Appell. Zusätzliche Ausbildungen in Körperpsychotherapie
und prä- und perinataler Psychotherapie. Seit 30 Jahren Beschäftigung mit den philosophischen
und spirituellen Grundlagen der Homöopathie und dem hermetischen Denken

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