Plomer, Jutta / Putfarken, Jürgen

(An)Erkennen was ist

  • SUN11314
Gauting
Eine Bewusstseins-Schulung von Homöopathen für Homöopathen
Weitere Infos und Anmeldung Akademie für Homöopathie, Grubmühlerfeldstr. 14 a, 82131 Gauting,... mehr
Produktinformationen "(An)Erkennen was ist"
4 Termine: 27. – 29.09. / 25. – 27.10. / 06. – 08.12. / 17. – 19.1.2020
Beschreibung

Weitere Infos und Anmeldung
Akademie für Homöopathie, Grubmühlerfeldstr. 14 a, 82131 Gauting, Tel.: 089 / 89 99 960
seminare@homoeopathie-akademie.de
http://www.homoeopathie-akademie.de/de/seminare.html

(An)Erkennen was ist – Eine Bewusstseins-Schulung von Homöopathen für Homöopathen
mit Jutta Plomer, HP und Jürgen Putfarken, HP
Fr. / Sa. / So. 27. – 29.09.2019; 25. – 27.10.2019; 06. – 08.12.2019; 17. – 19.1.2020


Die Kenntnis über die Beziehung und die Wechselwirkungen von Mensch zu Mensch macht uns deutlich, wie wichtig unsere innere Haltung ist und wie entscheidend es für erfolgreiches homöopathisches Handeln ist, sich selbst zu (er)kennen.

„Und wieder läuft mein Fall nicht!“ Diese Erfahrung macht wohl hin und wieder jeder Homöopath: Trotz  intensiver Bemühungen ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend. Woran mag das liegen? An mangelndem  Fachwissen? In einer homöopathischen Anamnese trifft nicht nur Fachwissen auf „Krankheitszeichen, Patientenempfindungen und Symptome“, sondern Mensch auf Mensch. Wir Homöopathen sind keine unbeteiligten Beobachter. Die Kenntnis über die Beziehung und die Wechselwirkungen von Mensch zu Mensch macht uns deutlich, wie wichtig unsere innere Haltung ist und wie entscheidend es ist, sich selbst zu (er)kennen.
Anhand von vier aufeinander aufbauenden Seminarbausteinen wollen wir diese Wechselwirkungen erfahrbar machen.  Ganz im Sinne von Anthony de Mello (1937-87, indischer Jesuitenpater und Weisheitslehrer):

„Das Bewusstsein unserer selbst ist auch ein Mittel, um Bewusstheit für den anderen zu entfalten.
Nur insofern ich meine eigenen Gefühle kenne, kann ich die Gefühle anderer bewusst wahrnehmen.
Nur insofern ich meine eigenen Reaktionen auf andere kenne, kann ich ihnen in Liebe begegnen, ohne ihnen zu schaden.
Wenn ich sensibel werde für mein eigenes Wesen, dann entwickle ich auch ein feineres Bewusstsein für das Wesen meines Bruders.
Wenn es mir schwer fällt, die Wirklichkeit, die mir am nächsten liegt, nämlich mich selbst, zu erkennen – wie schwer muss es mir erst fallen, Gott und meinen Bruder zu erkennen?“

Seminarbaustein 1: Identität
Wer bin ich? In diesem Baustein nähern wir uns dem an, was uns wirklich ausmacht.

Seminarbaustein 2: Intuition, Gefühl und Verstand
In der homöopathischen Anamnese werden wir mit vielen Informationen konfrontiert, die wir bewusst oder unbewusst wahrnehmen und deren Wirkung unser Handeln bestimmt. Ziel ist es, zu erfahren, wie sich Intuition, Gefühl und Verstand  gegenseitig unterstützen können.

Seminarbaustein 3: Der innere Verhinderer
Bekommen wir Kontakt zu unseren eigenen Verhinderern – wie schicksalhaft gegebene Begrenzungen, Glaubensätze und Überlebensmuster – können wir ein besseres Verständnis zu den Verhinderern unserer Patienten aufbringen. Liebevoll (an)erkennen was ist, daran arbeiten wir in diesem Baustein.

Seminarbaustein 4: Resilienz
Mit Krisen, sowohl im Leben als auch in der homöopathischen Praxis, selbstwirksam umgehen zu können heißt, die eigenen Ressourcen und Potentiale zu kennen. Diese gilt es im letzten Baustein zu erarbeiten. Außerdem werden wir gemeinsam das Thema Resilienz auch bzgl. homöopathischer Fallverläufe beleuchten.

Seminargestaltung
Die vier Seminarbausteine sind als therapeutisches Erfahrungsseminar konzipiert, die notwendigen theoretischen Kenntnisse und methodischen Grundlagen werden vermittelt. Durch Übungen können Sie u.a. erfahren, was es heißt, Teilnehmer und Beobachter zugleich zu sein. Persönliche Anliegen und typische Praxisbeispiele sind erwünscht, ihnen wird ausreichend Raum gegeben.
Eine ausführliche Seminarbeschreibung finden Sie auf unserer Homepage
www.homoeopathie-akademie.de

Jürgen Putfarken lebt und arbeitet als Heilpraktiker in Dachau. Seit 1987 eigene homöopathische Vollzeitpraxis. Seit 1991 regelmäßig Hospitanten in der Praxis. Seit 1996 Leitung homöopathischer Arbeitskreise. 2001–2004 Leitung von Seminaren.
„Oft wollen die Homöopathen ihren Lehrer kopieren oder geben früh frustriert auf, weil sie „die Fähigkeiten des Lehrers“ nicht hätten. Die Fleißigen eignen sich noch mehr Materia Medica an und studieren gut gelungene Fälle, um erfolgreicher in ihrer Praxis zu sein.
Wir können uns Anregungen von anderen holen. Wir können und sollten jedoch keinen anderen kopieren. Stattdessen geht es darum, die eigenen Ressourcen anzuwenden und das eigene Potential zu entdecken, um mögliche Erfolgsblockaden aus dem Weg zu räumen.“

Jutta Plomer lebt und arbeitet als Heilpraktikerin in Starnberg. Sie war viele Jahre als Ingenieurin in beratender Funktion im In- und Ausland tätig, hat in dieser Funktion Projekte geleitet und Schulungen durchgeführt. Seit 2007 führt sie ihre eigene homöopathische Praxis.
„Mein Praxiserfolg stellte sich ein, nachdem ich meine persönlichen Baustellen und Blockaden erkannte. Das motivierte mich, mehr darüber zu erfahren: Parallel zur Praxisarbeit absolvierte ich eine dreijährige Fortbildung in Potentialorientierter Psychotherapie (Dr. Wolf Büntig, ZIST). Diese ermöglichte mir noch mehr Eigenentwicklung und hat mir gezeigt, welches Potenzial die Arbeit am eigenen Bewusstsein für Homöopathen bereitstellt. Gleichzeitig erwachte meine Begeisterung für die Arbeit mit Gruppen wieder.“

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