Fall-Rätsel

Fall: 'Depression'
Eine 81 jährige Dame kommt zu E. Nash am 20.03.1906 in die Praxis und erzählt von Ihrem Kummer. Ihr Ehemann verstarb plötzlich im Januar 1906. Seit dem Verlust grübelt sie ständig; ist traurig, voller Tränen, ruhelos, schlaflos, jammert, stöhnt und seufzt, voller Kummer und Sorge. Außerdem klagt sie unter einer Brustenge in der Herzregion verschlechtert durch Kummer und Bewegung. Die körperliche Untersuchung (Abhorchen) zeigte einen Rückstau in der Aorta, die unteren Gliedmaßen waren leicht ödematös geschwollen. Vor dem Tod ihres Mannes war die Patientin eher sanguinisch veranlagt, jetzt niedergeschlagen und gleichgültig (abgestumpft).
E. Nash gab am 24.03.1906 ...???... ohne große Wirkung. Die Brustenge blieb, sie sprach vom Tod (will zu Ihrem Ehemann), sehr düstere Gemütslage.
Danach gab E. Nash der Frau ...???... und bewirkte bei der Patientineine rasche Aufhellung Ihres Gemüts und Ihres Gesamtbefindens.
Welche Arznei half unerwartet nicht und welche so rasch, sanft und dauerhaft?

1 Woche nach Gabe der Arznei wurde die Patientin wieder zugänglicher, das Enggegefühl in der Brust und die Schwellung in den Beinen verschwanden. Mittlerweile geht es der Patientin wieder gut, sie kann wieder sehr gut laufen.
(Lit.: Expanded Works of Nash)